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Vertikale Standautoklaven Systec V-Serie

Die Systec V-Serie mit den von oben zu beschickenden vertikalen Standautoklaven in 8 Abmessungen mit 40 bis 150 Liter Nutzraum zeichnet sich durch ihren geringen Stellflächenbedarf und großer Nutzraumhöhe aus. Der Vorteil: Optimale Beladungskapazität bei den meisten Standard Medium-Flaschen und Erlenmeyer-Kolben.

3 Typenreihen mit verschiedenen Leistungskategorien

X-PERT

Systec VX

Für alle Laboranwendungen, selbst für anspruchsvolle Sterilisations­prozesse nach neuestem Stand der Technik. Mit allen Möglichkeiten zusätzlicher Optionen zur Prozessoptimierung.

ECONOMIC

Systec VE

Für einfache Laboranwendungen.
Mit eingeschränkten Möglichkeiten zusätzlicher Optionen zur Prozessoptimierung.

BASIC

Systec VB

Basisgerät für einfachste Anwendungen ohne Möglichkeiten zur Prozessoptimierung.

Typ

Nutzraum­abmess­ungen
Ø x Tiefe (mm)

Nutz­raum­volumen
in Litern total / nominal

Zeichnung

Systec V-40

344 x 450

45 / 40

Systec V-40

Systec V-55

344 x 600

60 / 55

Systec V-55

Systec V-65

400 x 500

73 / 65

Systec V-65

Systec V-75

400 x 600

85 / 75

Systec V-75

Systec V-95

400 x 750

104 / 95

Systec V-95

Systec V-100

500 x 500

117 / 100

Systec V-100

Systec V-120

500 x 600

137 / 120

Systec V-120

Systec V-150

500 x 750

166 / 150

Systec V-150

Systec V-40 und Systec V-55: Spannung 220-240 V, 50/60 Hz, 16A
Systec V-65 bis Systec V-150: Spannung 380-400V, 50/60 Hz, 16A
Weitere Spannungsversorgungen auf Anfrage möglich.
Länderspezifische Abweichungen möglich.

Standard Features

Systec vx

Systec ve

Systec vb

Integrierter, von der Kammer separierter Dampfgenerator

 

 

Interne Heizelemente in der Kammer des Autoklaven

 

Gehäuse, Tragrahmen und Druckbehälter aus korrosions beständigem Edelstahl

Temperatur- und Druckbreich 140 °C, 4 bar

LCD-Display und vollautomatische Mikroprozessorsteuerung

Anzahl Sterilisierprogramme

Bis zu 25*

12

4

Codegesicherte Zugriffsrechte zur Parameterveränderung und weiterer sicherheitsrelevanter Interventionen

Interner Speicher zur Datensicherung von bis zu 500 Sterilisierzyklen

 

Timer für programmierbare Startzeit

 

Autofill, automatische VE-Wassereinspeisung zur Dampferzeugung

 

Flexibler PT-100 Temperatursensor

Zusätzlicher Temperatursensor im Kondensatauslass

 

 

Warmhaltefunktion nach Programmende für Flüssigkeiten

 

Spezialprogramm für Durham-Röhrchen

 

F0-Wert Berechnung

 

Spezialprogramm für die Vernichtungssterilisation mit fraktioniertem Aufheizen zur effizienteren Entlüftung

 

Abdampfkondensation wassergekühlt, thermostatisch kontrolliert

 

Programmierbare automatische Türöffnung nach Programmende

 

RS-232 und RS-485 Schnittstelle zur externen Datenübertragung (netzwerkfähig)

 

Optional erhältlich

 

Touch-Display-Steuerung für Systec VX-65 bis Systec VX-150

 

 

Erweiterung des Temperatur- und Druckbereichs auf 150 °C / 5 bar
(ab Kammervolumen von 65 Liter und mehr)

 

Optionen zur Prozessoptimierung

 

 

 

Schnellrückkühlung für das effiziente und sichere Kühlen von Flüssigkeiten

 

Vakuumsystem für die validierbare Sterilisation von Festkörpern und Abfällen in Vernichtungsbeuteln

 

 

Superdry: Zur Trocknung von Festkörpern
(nur in Verbindung mit optionalem Vakuumsystem)

 

 

Abluftfiltration (inklusive Kondensatinaktivierung
zum sicheren Sterilisieren von biologischen Gefahrstoffen)

 

Optionen für die Dokumentation

 

Integrierter Drucker zur Chargendokumentation

Systec ADS Dokumentationssoftware Paket für umfangreiche Dokumentation

 

Datensicherung auf SD-Karte für bis zu 10.000 Sterilisierzyklen und Übertragung der Daten auf einen PC

 

Systec ADS CFR Dokumentationssoftware Paket m. Konformität n. FDA 21 CFR Part 11**

 

 

AuditTrail: Unveränderbare u. rückverfolgbare Dokumentation n. FDA 21 CFR Part 11**

 

 

= Serie = Optional

** für Systec VX-65 bis Systec VX-150 in Verbindung mit Touch-Display
Systec Autoklaven sind ab Werk vorbereitet, dass alle Optionen jederzeit auch nachgerüstet werden können.
Weitere Optionen und Sonderprogramme sowie Systemzubehör wie Körbe, Einsätze, Transport- und Beschickungssysteme auf Anfrage.
Für weitere Informationen über zusätzliche Optionen und Zubehör bitte klicken Sie auf „Optionen“.

Technik
  • Konstruktion

    Bei Systec Autoklaven entspricht jeder Bestandteil stets dem aktuellen Stand der Technik. So sichert das Zusammenspiel modernster elektronischer und mechanischer Komponenten die Qualität aller Sterilisationsprozesse im Labor.

    Um für verlässliche Sterilität zu sorgen, besteht die Sterilisationskammer aus korrosionsbeständigem und elektropoliertem Edelstahl 1.4571 (V4A) AISI 316 Ti – eine leichte Reinigung der Kammer ist damit problemlos möglich. Und mit dem bauteilgeprüften Sicherheitsventil kann bei Grenzwertüberschreitungen leicht eine Druckentlastung vorgenommen werden. Die Tragrahmenkonstruktion sowie die Gehäuseverblendungen werden aus robustem Edelstahl gefertigt und eine hochwirksame Isolierung aus Hanno-Tect verhindert die Gefahr der Partikel-Absonderung. Dank dieser Bauelemente auf dem neuesten Stand der Technik können Systec Autoklaven sogar unter Reinraumbedingungen eingesetzt werden.

    Ein elektronischer Druckaufnehmer sowie ein flexibler Temperaturfühler in der Sterilisierkammer bzw. in einem Referenzgefäß (bei Flüssigkeitssterilisation) erlauben eine einfache Regelung von Druck wie auch Temperatur. Die Autoklaven verfügen außerdem über einen zusätzlichen Temperatursensor im Bodenablauf.

    Die Systec Autoklaven sind rückseitig mit folgenden Anschlüssen versehen:

    VX VE VB
    VE-Wasser-Zuführung zur Dampferzeugung
    Druckluftanschluss
    Kühlwasser-Zuführung
    Sammelablauf
    Interface RS-232 / RS-485
    Flexibler Stromanschluss mit CEE-Stecker
    = Standard = Optional


    Alles nach Norm und Regel                                                                                                                                                                                

    Systec Autoklaven können serienmäßig bei einer Sterilisationstemperatur bis zu 140° C und einem Dampfdruck von bis zu 4 bar angewendet werden. Der Druckbehälter vieler fortschrittlicher Systec Autoklaven ist wiederum standardmäßig auf eine Temperatur von 150° C sowie einen Druck von 5 bar ausgelegt, wodurch die Laborautoklaven als erste ihrer Bauart standardmäßig für diesen höheren Druck und die entsprechenden Temperaturen geeignet sind. Und dank optionaler Temperatur- und Druckbereichserweiterungen können auch die Kontroll-, Regel- und Sicherheitskomponenten auf die höheren Temperaturen sowie den höheren Druckbereich angepasst werden – dieser Anpassungsvorgang kann sogar als Nachrüstung erfolgen.

    Ausnahme: Die Temperatur- und Druckbereichserweiterung auf 5 bar /150 °C ist nicht erhältlich für Systec V-40 und Systec V-55.

  • Dampferzeugung
    Dampfgenerator
    Dampferzeugung per Dampfgenerator

    Dampferzeugung per Dampfgenerator 
    Der Dampfgenerator ist in das Gehäuse des Autoklaven integriert, von der Stilisierkammer aber separiert.

    Das bringt überzeugende Vorteile:

    • Keine Heizelemente, kein Schmutzwasserreservoir mehr in der Kammer
    • In Verbindung mit der Standby-Vorheizfunktion nur 10 Minuten Aufheizzeit auf 121 °C bei leerer Kammer
    • Bessere Entlüftung durch Verdrängung der Luft nach unten, mit ihrer natürlichen Gravitation
    • Genauigkeit von besser als ± 0,3 K bei leerer Kammer
    • Schnellere Abkühlung, da weder heißes Wasser in der Kammer noch der separate Dampfgenerator gekühlt werden müssen
    • Nach Abkühlung sofort wieder Verfügbarkeit von Dampf für den nächsten Sterilisiervorgang

    Dampferzeugung im Autoklav
    Dampferzeugung konventionell

    Dampferzeugung konventionell 

    Bei diesem System sind direkt in der Sterilisierkammer am Boden leistungsstarke Heizelemente integriert. Das Speisewasser zur Dampferzeugung kann manuell und bei der Typenreihe VE auch automatisch mit VE-Wasser-Anschluss eingefüllt werden.


    Kondensation statt Abdampf 

    Der Abdampf kondensiert durch automatische, über einen PT-100 Temperaturfühler geregelte Kühlung. Das vermeidet Geruchsbelästigung und schont Abwasserrohre.

  • Bedienung
    bedienung_vserie1
    Display

    Einfache Bedienung über das Display

    Alle Modelle der V-Serie von Systec verfügen standardmäßig über eine Folientastatur mit Eingabebestätigung über akustische Signale und großformatigem, leicht lesbarem Display zur unkomplizierten Bedienung der Autoklaven. Die Platzierung der Bedienelemente wurde mit einem Augenmerk auf Ergonomie, sinnvoller Anordnung sowie simpler Bedienbarkeit realisiert – und auch die Menüführung ist klar verständlich und in sich logisch aufgebaut. Als Sprachen für die Benutzeroberfläche sind standardmäßig Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch abrufbar – weitere Sprachen können auf Anfrage integriert werden.

    Alle Regel- und Kontrollfunktionen werden bei unseren Laborautoklaven durch eine eigens entwickelte Mikroprozessorsteuerung übernommen: So können von Temperatur und Dampfdruck bis zur Sterilisationszeit alle Sterilisationsparamenter und sogar Optionen wie Schnellrückkühlung, Trocknung oder Vor- bzw. Nachvakuum präzise gesteuert werden.


    Zur Verfügung stehende Programme*

    1-3
    Festkörper
    4-5
    Abfall (Beutel)
    6
    Abfall flüssig, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    7
    Abfall flüssig, mit Selbstabkühlung
    8-10
    Flüssigkeiten, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    11
    Flüssigkeiten, mit Selbstabkühlung
    12
    Reinigung
    13
    Vakuumtest**
    14
    Bowie-Dick-Test**
    15-25
    Individuell belegbare Programme

    1-3
    Festkörper
    4-5
    Abfall (Beutel)
    6
    Abfall flüssig, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    7
    Abfall flüssig, mit Selbstabkühlung
    8-10
    Flüssigkeiten mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    11
    Flüssigkeiten, mit Selbstabkühlung
    12
    Reinigung

    1
    Festkörper
    2
    Abfall (Beutel)
    3
    Flüssigkeiten, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    4
    Reinigung

    * Alle Programme können individuell parametriert werden.
    ** Nur in Verbindung mit Vakuumeinrichtung.

     


    Touch-Screen Autoklav Systec V-Serie
    Touch-Screen Autoklav

    Optionale Bedienung über Touch-Screen
    Bei allen Modellen VX (ab 65 Liter Kammervolumen) möglich

    Mit Hilfe eines 5,7“ großen Bildschirms mit hervorragend ablesbarer Bildwiedergabe und Touch-Funktion gelingt die tägliche Bedienung unserer Autoklaven unkompliziert und schnell – doch auch zusätzliche Möglichkeiten werden durch diese fortschrittlichen technischen Elemente geboten, wodurch eine höhere Flexibilität beim Umgang mit Systec Autoklaven möglich ist. Zur besseren Übersichtlichkeit kann sowohl die numerische Anzeige aller relevanten Prozessdaten als auch eine grafische Aufbereitung gewählt werden. Bis zu 100 Programme können vom Anwender selbst definiert, geändert oder gelöscht werden, zusätzlich zu den 7 bereits vordefinierten Standard-Programmen. Das Anlegen eines individuellen Programms wird durch eine Dialogführung während des gesamten Prozesses erleichtert. Neben der automatisch zugewiesenen, festen und nicht änderbaren Kennung, die jedem neu erstellten Programm automatisch zugewiesen wird, können Anwender ihre Programme zur besseren Übersicht außerdem mit individuell wählbaren Bezeichnungen versehen. Alle Prozessparameter können bei der Programmierung individuell verändert werden.

     

    Vordefinierte Programme
    1 Festkörper
    2 Abfall (Beutel)
    3 Abfall flüssig, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    4 Flüssigkeiten, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    5 Reinigung
    6 Vakuum-Test*
    7 Bowie-Dick-Test*

     

    Erweiterbar auf bis zu 100 Sterilisierprogramme.
    * Nur in Verbindung mit Vakuumeinrichtung.

  • Sicherheit
    Türautomatik Autoklav
    Tür geschlossen

    Neuartiger Sicherheits-Türschnellverschluss

    Ein umlaufendes Ringsystem* sorgt für sicheren, automatischen Verschluss der Tür nach dem Andrücken. Eine spezielle aus hitzebeständigem Silikon gefertigte Lippendichtung schließt umso fester, je höher der Innendruck der Sterilisierkammer steigt – für absolut zuverlässige Dichtigkeit ohne zusätzliche Hilfsmedien wie Druckluft. Der automatische Türschnellverschluss ist gemäß der Norm DIN EN (IEC) 61010-2-040 temperaturabhängig und hält die Tür so lange verriegelt, bis sich der Kammer-interne Überdruck abgebaut hat. Zur größeren Stabilität ist die Tür genau wie das Gehäuse und die Sterilisierkammer aus robustem Edelstahl gefertigt. Die formschöne Türverkleidung sowie weitere Designelemente wie das ergonomisch eingebettete Display und das Bedienfeld bestehen aus isolierendem und äußerst hitzebeständigem Kunststoff, um für Anwender die Gefahr der Berührung von heißen Teilen zu minimieren.


    Türautomatik Autoklav
    Tür offen

    Selbsttätige Türöffnung

    Entweder durch Tastendruck oder – bei den Modellen der Typenreihen VX und VE – wahlweise auch automatisch nach Ende des Sterilisierprogramms setzt das Öffnen der Tür selbsttätig ein. Damit ist der Vorgang einfach zu bedienen und gleichzeitig äußerst praktisch für alle Arbeitsabläufe – insbesondere, wenn Materialien nach dem Sterilisiervorgang selbstständig trocknen oder abkühlen müssen. Restdampf kann so ohne Arbeitsunterbrechung oder weiteres Zutun entweichen. Bleibt das Sterilisiergut noch kurze Zeit im Autoklaven, wird die Restwärme effektiv zu dessen Trocknung eingesetzt. Um bei dieser automatischen Öffnung eine Verschmutzung von außen zu verhindern, ist der Winkel der automatischen Türöffnung auf ca. 15° beschränkt. Zur Entnahme des Sterilisierguts kann die Tür dann von Hand vollständig geöffnet werden.

    * Ausnahmen: Bei den Modellen V-40 und V-55 wird der Deckel nicht mit dem Ringsystem, sondern über eine Bolzenkonstruktion verschlossen.

  • Normen & Richtlinien

    Die Autoklaven von Systec entsprechen den folgenden sowie weiteren Normen und Vorschriften:

    Druckbehälter:

    • 2014/68/EU Druckgeräterichtlinie
    • ASME Boiler & Pressure Vessel Code, Section VIII, Division 1
    • China Stamp

    Weitere Richtlinien:

    • 2014 / 35 / EU Niederspannungsrichtlinie
    • 2014 /30 / EU über die elektromagnetische Verträglichkeit
    • 2006 / 42 / EG Maschinenrichtlinie

    Alle Geräte sind CE gekennzeichnet.


    Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage ein komplette Normen- und Vorschriftenübersichtsliste zur Verfügung.

    Eine Übersicht aller Autoklaven finden Sie hier.

Applikationen
  • Sterilisiergut und Sterilisierverfahren Sterilisiergut und Sterilisierverfahren

    Das passende Verfahren für jede Sterilisieraufgabe
    In Einzelfällen – und insbesondere bei Flüssigkeiten – erfordern einwandfreie, validierbare Sterilisationsergebnisse bzw. schnelle Rückkühlzeiten die Auswahl spezifischer Optionen. Welche Optionen gewählt werden müssen, ist vor allem von der Art des zu sterilisierenden Guts abhängig und sollte bei der Konfiguration des Autoklavs bereits sorgfältig bedacht werden, um den Anforderungen sowie den vorgegebenen Sterilisationsaufgaben gerecht zu werden. Ein validierbarer und nachweislich biologisch wirksamer Sterilisationsprozess kann nur durch sachgerechte Gerätekonfiguration erreicht werden. Als Hilfestellung zur Gerätekonfiguration kann die folgende Tabelle hinzugezogen werden. Eine zusätzliche Beratung durch unser Fachpersonal ist jedoch dringend zu empfehlen.

    Enftlüftung Kühlung Trocknung Andere
    Gravitation Einfaches Vakuum Pulsierender Überdruck Fraktioniertes Vakuum Konventionelle Kühlung mit langsamem Druckablass Schnell- kühlsystem mit Stürzdruck Oberflächen- trocknung ohne Vakuum Trocknung mit Nachvakuum + Superdry Abluftfiltration
    Flüssigkeiten + ? ? + ?
    Unverpackte Feststoffe ohne Hohlkörper + + + + ? +
    Poröse Materialien
    (Filter, Textilien)
    ? ? + +
    Hohlkörper (Pipetten spitzen, leere Glaswaren, Röhrchen und Schläuche) + +
    Kontaminierter Müll in Vernichtungsbeuteln ? + +


    + Empfohlenes Verfahren      ? Evtl. akzeptables Verfahren      – Nicht mögliches Verfahren

  • Sterilisation von Flüssigkeiten Sterilisation von Flüssigkeiten
    Aufheizphase in der Sterilisation von Flüssigkeiten
    Aufheizphase

    Aufheizen
    Die eigentliche Sterilisierzeit von z. B. 15 Minuten bei 121 °C beträgt nur einen Bruchteil der Gesamtchargenzeit eines Autoklaviervorganges. Insbesondere beim Sterilisieren von Flüssigkeiten kann die Aufheiz- und Abkühlzeit wesentlich höher liegen.

    Das herkömmliche Verfahren
    Wenn bei herkömmlichen Systemen die geplante Innentemperatur des Autoklavs erreicht wird, sind Flüssigkeiten, die sich zur Sterilisierung darin befinden, oft nur auf ca. 60 bis 90° C erhitzt, da die Temperaturausgleichzeit zwischen der Temperatur der Flüssigkeit und der Temperatur der Sterilisierkammer üblicherweise wesentlich länger dauert.

    Serienmäßig bis zu 50% kürzere Aufheizzeit 
    Durch die kombinierte Regelung von Druck und Temperatur  wird während der Aufheizphase gleichsam der Kammerdruck erhöht. Hierdurch kann eine schnellere Temperaturangleichung der Flüssigkeit bei kürzerer Aufheizzeit erreicht werden.


    Aufheizen und Kühlen bei Sterilisationsprozessen
    Konventionelle Kühlung vs. Schnellrückkühlung

    Kühlen
    Gerade bei Flüssigkeiten ist der Abkühlvorgang ebenfalls sehr langsam, denn Wärme unter 100° C kann nur über die Isolierung der Autoklavenkammer durch Konvektion abgeführt werden – solange keine aktive Schnellrückkühlung möglich ist (siehe Abbildung).

    Die gesamte Chargenzeit kann jedoch durch neueste System- und Verfahrenstechniken wesentlich verkürzt werden, wodurch beim gesamten Vorgang mehrere Stunden Zeit eingespart werden können. Zusätzlich werden die Medien nicht unnötig lange einer erhöhten Temperaturbelastung ausgesetzt.

    Um genaue Sterilisationsprozesse, eine sichere Handhabung und letztendlich eine erhöhte Produktivität zu erlauben, bieten Systec Autoklaven insbesondere bei der Flüssigkeitssterilisation vielfältige Funktionen. Viele davon sind bereits standardmäßig in Systec Autoklaven integriert oder können ihnen optional – je nach Modell und Leistungskategorie – zugerüstet werden.

    Verschiedene optionale Schnellrückkühlsysteme können beispielsweise die Rückkühlzeit für Flüssigkeiten enorm reduzieren. So werden Nährmedien geschont und eine effizientere Auslastung von Systec Autoklaven erzielt.

    Klassischerweise geschieht die Kühlung mit einem geregelten Dampfablass auf 100° C, gefolgt von einem extrem langwierigen Prozess der Selbstabkühlung, bis mindestens 80° C erreicht sind. Optional können Systec Autoklaven auch mit ergänzender Systemtechnik ausgerüstet werden, die schnellere Rückkühlverfahren erlaubt:

    • Rückkühlung mit Raumluftventilation
    • Mantelkühlung durch Kühlwasser
    • Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck
    • Radialventilator zur Luftumwälzung für beschleunigten Wärmeabtransport
    • Ultracooler
    • Sprühkühlung durch rezirkuliertes und rückgekühltes Sterilwasser sowie Stützdruck

    Mantelkühlung bei Sterilisation von Flüssigkeiten
    Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck

    Mantelkühlung mittels Kühlwasser in Verbindung mit Stützdruck 
    Permanent unter Kontrolle
    Ein flexibler Temperaturfühler PT-100 misst während des gesamten Sterilisierungsprozesses die Temperatur von Wasser in einem Gefäß – dabei handelt es sich um einen Referenzmesswert. Die eigentliche Sterilisationszeit beginnt automatisch erst dann, wenn nicht nur die Kammer, sondern auch diese Referenzflüssigkeit die Sterilisationstemperatur erreicht hat.

    Beim Abkühlen wird wiederum die Temperatur überwacht. Um normgemäß die Gefahr eines Siedeverzugs zu vermeiden, ist das Öffnen des Deckels erst dann möglich, wenn der Temperaturfühler meldet, dass die Flüssigkeitstemperatur auf 80° C oder weniger gefallen ist.

    Um ein Kochen flüssiger Medien zuverlässig zu unterbinden, wird im Rahmen der Kühlphase ein durch sterilgefilterte Druckluft erzeugter Stützdruck appliziert.

    Vorteile:

    • Kein Flüssigkeitverlust durch Kochen
    • Überkochen und Siedeverzug werden verlässlich vermieden
    • Kein Bersten von Flaschen
    • Keine Rekontamination dank Nutzung hermetisch verschlossener Flaschen während des Sterilisiervorgangs
    • Rückkühlzeit um bis zu 60 % reduziert
    • Vollständige Ausnutzung des Füllvolumens und reduzierte Zykluszeiten bedeuten rundum verbesserte Produktivität

    Radialventilator

    Radialventilator 

    • Kein reduzierter Nutzraum dank Platzierung des Radialventilators in der Kammertür
    • Luftleistung 71 m³/h
    • Rückkühlzeit bis zu 70 % reduziert

     

     

     


    Ultracooler

    Ultracooler 
    Durch einen Ultracooler Wärmetauscher in Verbindung mit einer Kühlwasser-Mantelkühlung, einem Stützdruck und einem Radialventilator kann die Rückkühlzeit deutlich reduziert werden. Die Gesamtchargenzeit verringert sich dadurch im selben Maße.

    • Der Ultracooler umgibt den Radialventilator in der Sterilisierkammer-Tür, sodass der Nutzraum nicht reduziert wird. So wird eine volle Beschickung möglich
    • Kühlzeiten zwischen 16 und 60 Minuten möglich – je nach Beladung
    • Rückkühlzeit reduziert um bis zu 90 %
  • Sterilisation von Festkörpern Sterilisation von Festkörpern
    Vakuumeinrichtung bei Sterilisation von Festkörpern und Abfällen
    Vakuumeinrichtung

    Vakuumeinrichtung
    Bei Festkörpern wie leeren Glaswaren, gefüllten Abfallbeuteln, Pipettenspitzen sowie porösen Materialien wie Filtern oder Textilien ist es notwendig, die vorhandene Luft im Sterilisiergut vollständig zu entfernen. Allein auf diese Weise kann eine Sterilisation gewährleistet werden, die präzise, reproduzierbar und validierbar ist.

    Die Vakuumeinrichtung dient der Entlüftung von Schläuchen, Festkörpern sowie porösen Materialien und Textilien, durch die der Dampf überhaupt erst eindringen kann. Die Vakuumeinrichtung funktioniert über ein fraktioniertes Vorvakuum in Verbindung mit einem serienmäßig integrierten Dampfgenerator. Auf diese Weise können selbst problematische poröse Materialien, Festkörper oder Textilen validierbar sterilisiert werden.


    Trocknung von Festkörpern
    Superdry

    Superdry – Trocknung von Festkörpern 
    Mit dieser Option machen Systec Autoklaven die Trocknung von Festkörpern wie auch porösen Sterilisiergütern wesentlich effizienter. Über einen serienmäßig integrierten Dampfgenerator wird der äußeren Sterilkammerheizung hierbei Wärmeenergie zur Trocknung zugefügt.

    Dank einer solchen optionalen Vakuumeinrichtung in Verdingung mit Superdry wird die Trockenschrank-Nachtrocknung im Vakuumtrocknungsvorgang überflüssig.

  • Sterilisation von Abfällen in Vernichtungsbeuteln Sterilisation von Abfällen in Vernichtungsbeuteln
    Vakuumeinrichtung bei Sterilisation von Abfällen in Vernichtungsbeuteln
    Vakuumeinrichtung

    Vakuumeinrichtung
    Bei Abfällen in Beuteln ist es wichtig, die im Sterilisiergut vorhandene Luft vollständig zu entfernen, um eine genaue, reproduzierbare und validierbare Sterilisation zu gewährleisten. Die Vakuumeinrichtung dient zur hochwirksamen Entfernung von Luft aus Vernichtungsbeuteln, damit der Dampf auch in das Sterilisiergut eindringen kann. Dies geschieht mittels eines fraktionierten Vorvakuums in Verbindung mit dem serienmäßigen Dampfgenerator. Nur so kann eine validierbare Sterilisation von Abfall in Vernichtungsbeuteln erreicht werden.

  • Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen
    Sterilisation von biologischen Gefahrenstoffen
    Abluftfiltration mit Kondensat-Inaktivierung

    Permanent kontrolliert – Abluftfiltration mit Kondensat-Inaktivierung
    Für die Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen können Systec Autoklaven mit einer optionalen Abluftfiltration ausgerüstet werden.
    Der autoklavierbare Sterilluftfilter ist in Form einer Filterkerze ausgeführt. Diese Filterkerze besteht aus einer PTFE-Membran mit einer Porengröße von 0,2 μm. Die Filterkerze befindet sich in einem druckfesten Gehäuse und kann jederzeit schnell ausgewechselt werden. Überwacht durch ein PT-100 Temperatursensor,  wird die Filterkerze automatisch bei jedem Sterilisierprozess inline mitsterilisiert.
    Das Kondensat wird während der Aufheiz- und Sterilisierphase im Druckbehälter zurückgehalten und sicher mitsterilisiert. Durch die Abluftfiltration und Kondensatsterilisation können vor Ende der Sterilisierphase keine Keime entweichen. Dies stellt sicher, dass alle Gase oder Flüssigkeiten, die beim Verdrängen aus dem Autoklaven eine potenzielle Gefahr für die Umwelt darstellen können, entweder gefiltert und inline sterilisiert werden.

    abluftfiltration

Optionen
  • Zusätzliche Optionen

    Display Autoklav

    Touch-Display
    Ab 65 Liter Kammervolumen

    5,7“ großer Bildschirm mit Touch-Funktion für zusätzliche Möglichkeiten und mehr Flexibilität beim Umgang mit dem Autoklaven. So ist die Anzeige aller prozessrelevanten Daten sowohl numerisch als auch grafisch möglich. 7 Programme sind bereits vordefiniert und der Anwender kann bis zu 100 Programme selbst anlegen, diese ändern oder löschen. Zum einfachen Anlegen eines neuen Programms wird der Anwender im Dialog durch den Prozess geführt. Jedes neue Programm erhält automatisch eine feste, nicht änderbare Kennung und kann zusätzlich mit einer vom Anwender individuell wählbaren Bezeichnung versehen werden. Alle Prozessparameter können individuell verändert werden.

    touch2


    Temperatur- und Druckbereich
    Ab 65 Liter Kammervolumen
    Erweiterung des Temperatur- und Druckbereichs auf 150°C / 5 bar.

  • Optionen für die Dokumentation

    Drucker 
    druckerEin integrierter Drucker kann optional hinzugefügt werden, um Chargennummer, Programmart, Datum und Uhrzeit sowie Druckverlauf und Temperatur über den gesamten Sterilisationsprozess hinweg automatisch zu dokumentieren.


    Systec ADS Dokumentationssoftware Paket 
    pcDie Option mit RS-232 und RS-485 Schnittstellen erlaubt den direkten Anschluss eines Computers oder das Einbinden in ein Ethernet-Netzwerk mittels Konverter. Beinhaltet spezielle Windows-Software, mit der sämtliche Prozessablaufdaten wie Zeit, Temperatur, Innendruck und Sterilisationsphase ausgelesen und einschließlich aussagekräftiger Diagramme dokumentiert werden können. Mit der Systec ADS Dokumentationssoftware können die entsprechend dokumentierten Daten auf zwei Arten verarbeitet werden: als reine Zahlen oder auch grafisch dargestellt.


    SD Karte 
    sdOptional integrierter Kartenslot inklusive SD-Speicherkarte* (1024MB) zum umfangreichen Dokumentieren von bis zu 10.000 Sterilisierzyklen. Die aufgezeichneten Daten können über die Speicherkarte in die Systec ADS Dokumentationssoftware eingespeist und verarbeitet werden.

    *nur zusammen mit dem Systec ADS Dokumentationssoftware-Paket (optional)


    Systec ADS CFR Dokumentationssoftware Paket mit Konformität nach FDA 21 CFR Part 11 
    Optional mögliche Dokumentation über Touch-Displays für Modelle der VX-Reihe (alle Varianten ab einem Sterilisierkammer-Volumen von 65 Litern). Die Software kann Prozessablauf-Daten genauso wie AuditTrail-Files aus dem Autoklaven herunterladen und so nach den Richtlinien der US Food and Drug Administration – FDA 21 CFR Part 11 – den Prozessablauf dokumentieren. Auch dieses Dokumentationssoftware-Paket verarbeitet Daten auf numerische sowie grafische Art und Weise.


    AuditTrail 
    audiotrailÜber AuditTrail können die Anwender des Autoklaven angelegt und verwaltet werden. 5 unterschiedliche Berechtigungsebenen können festgelegt werden, über die spezifischen Anwendern spezifische mögliche Aktionen zugewiesen werden können. AuditTrail ist außerdem in der Lage, Zugriffsrechte für vorhandene Sterilisierprogramme individuell zuzuweisen. Anwender müssen sich dann vor jeder Aktion mit ihrem Benutzernamen sowie einem vorher festgelegten Passwort anmelden. Zur späteren Nachverfolgung werden alle Aktionen wie etwa das Starten und Stoppen von Sterilisierungsprogrammen oder das Ändern von Parametern automatisch dokumentiert und können zur Zurückverfolgung über einen Timestamp mit Datum und Uhrzeit mit dem jeweils aktiven Anwender in Verbindung gebracht werden. Alle Daten, die durch Aktionen oder die automatisch erfolgende Dokumentation erzeugt werden, sind geschützt vor Manipulationsversuchen. Darüber hinaus werden die Daten für jeden Anwender mit einer einzigartigen elektronischen Signatur versehen.

  • Optionen zur Prozessoptimierung
    Sterilisation von Flüssigkeiten
    Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck

    Mantelkühlung mittels Kühlwasser in Verbindung mit Stützdruck 
    Ein flexibler Temperaturfühler PT-100 misst während des gesamten Sterilisierungsprozesses die Temperatur von Wasser in einem Gefäß – dabei handelt es sich um einen Referenzmesswert. Die eigentliche Sterilisationszeit beginnt automatisch erst dann, wenn nicht nur die Kammer, sondern auch diese Referenzflüssigkeit die Sterilisationstemperatur erreicht hat.
    Beim Abkühlen wird wiederum die Temperatur überwacht. Um normgemäß die Gefahr eines Siedeverzugs zu vermeiden, ist das Öffnen des Deckels erst dann möglich, wenn der Temperaturfühler meldet, dass die Flüssigkeitstemperatur auf 80° C oder weniger gefallen ist.
    Um ein Kochen flüssiger Medien zuverlässig zu unterbinden, wird im Rahmen der Kühlphase ein durch sterilgefilterte Druckluft erzeugter Stützdruck appliziert.


    Radialventilator

    Radialventilator 
    In Verbindung mit einer optionalen Kühlwasser-Mantelkühlung und einem Stützdruck beschleunigt der Radialventilator den Wärmetransport durch die Luftumwälzung in der Sterilisierkammer. Der Motor wird dabei außerhalb der Kammer angebracht und bewegt das Lüfterrad über eine Magnetkupplung.


    Ultracooler

    Ultracooler 
    Durch einen Ultracooler Wärmetauscher in Verbindung mit einer Kühlwasser-Mantelkühlung, einem Stützdruck und einem Radialventilator kann die Rückkühlzeit deutlich reduziert werden. Die Gesamtchargenzeit verringert sich dadurch im selben Maße.


    Trocknung von Festkörpern
    Superdry

    Superdry – Trocknung von Festkörpern 
    Mit dieser Option machen Systec Autoklaven die Trocknung von Festkörpern wie auch porösen Sterilisiergütern wesentlich effizienter. Über einen serienmäßig integrierten Dampfgenerator wird der äußeren Sterilkammerheizung hierbei Wärmeenergie zur Trocknung zugefügt. Dank einer solchen optionalen Vakuumeinrichtung in Verdingung mit Superdry wird die Trockenschrank-Nachtrocknung im Vakuumtrocknungsvorgang überflüssig.


    Vakuum
    Vakuumeinrichtung

    Vakuumeinrichtung 
    Die Vakuumeinrichtung dient der Entlüftung von Schläuchen, Festkörpern sowie porösen Materialien und Textilien, durch die der Dampf überhaupt erst eindringen kann. Die Vakuumeinrichtung funktioniert über ein fraktioniertes Vorvakuum in Verbindung mit einem serienmäßig integrierten Dampfgenerator. Auf diese Weise können selbst problematische poröse Materialien, Festkörper oder Textilen validierbar sterilisiert werden

  • Zubehör

    beschickungskoerbeBeschickungskörbe und Eimer
    Aus Edelstahl, stapelbar in verschiedenen Größen für alle Autoklaven.


    liftHebevorrichtung mit Schwenkarm
    Elektromotorische Hebevorrichtung mit Schwenkarm für eine kinderleichte Beschickung und Entnahme von schwerem Gut. Heben und Senken einfach per Knopfdruck über eine bewegliche Bedientastatur.

    Welcher Autoklav ist der ideale für Sie? Wir helfen Ihnen!

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Systec Autoklaven Video
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Systec Mediaprep und Systec Mediafill Video
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