Die Systec VE-Serie mit den von oben zu beschickenden vertikalen Standautoklaven in 8 Abmessungen mit 40 bis 150 Liter Nutzraum zeichnet sich durch ihren geringen Stellflächenbedarf und großer Nutzraumhöhe aus. Der Vorteil: Optimale Beladungskapazität bei den meisten Standard Medium-Flaschen und Erlenmeyer-Kolben.
Für einfache Laboranwendungen.
Mit eingeschränkten Möglichkeiten zusätzlicher Optionen zur Prozessoptimierung.
Typ
Nutzraumabmessungen
Ø x Tiefe (mm)
Nutzraumvolumen
in Litern total / nominal
Zeichnung
Systec VE-40 und Systec VE-55: Spannung 220-240 V, 50/60 Hz, 16A
Systec VE-65 bis Systec VE-150: Spannung 380-400V, 50/60 Hz, 16A
Weitere Spannungsversorgungen auf Anfrage möglich.
Länderspezifische Abweichungen möglich.
Standard Features
Systec ve
Interne Heizelemente in der Kammer des Autoklaven
Gehäuse, Tragrahmen und Druckbehälter aus korrosions beständigem Edelstahl
Temperatur- und Druckbereich 140 °C, 4 bar Absolutdruck
LCD-Display und vollautomatische Mikroprozessorsteuerung
Anzahl Sterilisierprogramme
12 (optional: 25)
Codegesicherte Zugriffsrechte zur Parameterveränderung und weiterer sicherheitsrelevanter Interventionen
Interner Speicher zur Datensicherung von bis zu 500 Sterilisierzyklen
Timer für programmierbare Startzeit
Autofill, automatische VE-Wassereinspeisung zur Dampferzeugung
Flexibler PT-100 Temperatursensor
Warmhaltefunktion nach Programmende für Flüssigkeiten
Spezialprogramm für Durham-Röhrchen
F0-Wert Berechnung
Spezialprogramm für die Abfallsterilisation mit fraktioniertem Aufheizen zur effizienteren Entlüftung
Abdampfkondensation wassergekühlt, thermostatisch kontrolliert
Programmierbare automatische Türöffnung nach Programmende
RS-232 Schnittstelle zur externen Datenübertragung (netzwerkfähig)
Optional erhältlich
Erweiterung des Temperatur- und Druckbereichs auf 150 °C / 5 bar
(ab Kammervolumen von 65 Liter und mehr)
Optionen zur Prozessoptimierung
Schnellrückkühlung für das effiziente und sichere Kühlen von Flüssigkeiten
Abluftfiltration (inklusive Kondensatinaktivierung
zum sicheren Sterilisieren von biologischen Gefahrstoffen)
Optionen für die Dokumentation
Integrierter Drucker zur Chargendokumentation
Systec ADS Dokumentationssoftware Paket für umfangreiche Dokumentation
Datensicherung auf SD-Karte für bis zu 10.000 Sterilisierzyklen und Übertragung der Daten auf einen PC
** für Systec VX-65 bis Systec VX-150 in Verbindung mit Touch-Display
Systec Autoklaven sind ab Werk vorbereitet, dass alle Optionen jederzeit auch nachgerüstet werden können.
Weitere Optionen und Sonderprogramme sowie Systemzubehör wie Körbe, Einsätze, Transport- und Beschickungssysteme auf Anfrage.
Für weitere Informationen über zusätzliche Optionen und Zubehör bitte klicken Sie auf „Optionen“.
Bei Systec Autoklaven entspricht jeder Bestandteil stets dem aktuellen Stand der Technik. So sichert das Zusammenspiel modernster elektronischer und mechanischer Komponenten die Qualität aller Sterilisationsprozesse im Labor.
Um für verlässliche Sterilität zu sorgen, besteht die Sterilisationskammer aus korrosionsbeständigem und elektropoliertem Edelstahl 316L (1.4404) – eine leichte Reinigung der Kammer ist damit problemlos möglich. Und mit dem bauteilgeprüften Sicherheitsventil kann bei Grenzwertüberschreitungen leicht eine Druckentlastung vorgenommen werden. Die Tragrahmenkonstruktion sowie die Gehäuseverblendungen werden aus robustem Edelstahl gefertigt und eine hochwirksame Isolierung aus Hanno-Tect verhindert die Gefahr der Partikel-Absonderung. Dank dieser Bauelemente auf dem neuesten Stand der Technik können Systec Autoklaven sogar unter Reinraumbedingungen eingesetzt werden.
Ein elektronischer Druckaufnehmer sowie ein flexibler Temperaturfühler in der Sterilisierkammer bzw. in einem Referenzgefäß (bei Flüssigkeitssterilisation) erlauben eine einfache Regelung von Druck wie auch Temperatur. Die Autoklaven verfügen außerdem über einen zusätzlichen Temperatursensor im Bodenablauf.
Die Systec Autoklaven sind rückseitig mit folgenden Anschlüssen versehen:
| VE-Wasser-Zuführung zur Dampferzeugung | – |
| Druckluftanschluss | – |
| Kühlwasser-Zuführung | – |
| Sammelablauf | – |
| Interface RS-232 | – |
| Flexibler Stromanschluss mit CEE-Stecker | – |
Alles nach Norm und Regel
Systec Autoklaven können serienmäßig bei einer Sterilisationstemperatur bis zu 140 °C und einem Dampfdruck von bis zu 4 bar (Absolutdruck) angewendet werden. Der Druckbehälter vieler fortschrittlicher Systec Autoklaven ist wiederum standardmäßig auf eine Temperatur von 150 °C sowie einen Druck von 5 bar (Absolutdruck) ausgelegt, wodurch die Laborautoklaven als erste ihrer Bauart standardmäßig für diesen höheren Druck und die entsprechenden Temperaturen geeignet sind. Und dank optionaler Temperatur- und Druckbereichserweiterungen können auch die Kontroll-, Regel- und Sicherheitskomponenten auf die höheren Temperaturen sowie den höheren Druckbereich angepasst werden – dieser Anpassungsvorgang kann sogar als Nachrüstung erfolgen.
Ausnahme: Die Temperatur- und Druckbereichserweiterung auf 5 bar Absolutdruck /150 °C ist nicht erhältlich für Systec VE-40 und Systec VE-55.
Dampferzeugung konventionell

Bei diesem System sind direkt in der Sterilisierkammer am Boden leistungsstarke Heizelemente integriert. Das Speisewasser zur Dampferzeugung kann manuell und bei der Typenreihe VE auch automatisch mit VE-Wasser-Anschluss eingefüllt werden.
Kondensation statt Abdampf
Der Abdampf kondensiert durch automatische, über einen PT-100 Temperaturfühler geregelte Kühlung. Das vermeidet Geruchsbelästigung und schont Abwasserrohre.
Einfache Bedienung über das Display

Alle Modelle der V-Serie von Systec verfügen standardmäßig über eine Folientastatur mit Eingabebestätigung, über akustische Signale und einen großformatigen, leicht lesbaren Display zur unkomplizierten Bedienung der Autoklaven. Die Platzierung der Bedienelemente wurde mit einem Augenmerk auf Ergonomie, sinnvolle Anordnung sowie simple Bedienbarkeit realisiert – und auch die Menüführung ist klar verständlich und in sich logisch aufgebaut. Als Sprachen für die Benutzeroberfläche sind standardmäßig Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch sowie Spanisch abrufbar – weitere Sprachen können auf Anfrage integriert werden.
Alle Regel- und Kontrollfunktionen werden bei unseren Laborautoklaven durch eine eigens entwickelte Mikroprozessorsteuerung übernommen: So können von Temperatur und Dampfdruck bis zur Sterilisationszeit alle Sterilisationsparamenter und sogar Optionen wie Schnellrückkühlung, Trocknung oder Vor- bzw. Nachvakuum präzise gesteuert werden.
Zur Verfügung stehende Programme
Neuartiger Sicherheits-Türschnellverschluss

Ein umlaufendes Ringsystem* sorgt für sicheren, automatischen Verschluss der Tür nach dem Andrücken. Eine spezielle aus hitzebeständigem Silikon gefertigte Lippendichtung schließt umso fester, je höher der Innendruck der Sterilisierkammer steigt – für absolut zuverlässige Dichtigkeit ohne zusätzliche Hilfsmedien wie Druckluft. Der automatische Türschnellverschluss ist gemäß der Norm DIN EN (IEC) 61010-2-040 temperaturabhängig und hält die Tür so lange verriegelt, bis sich der Kammer-interne Überdruck abgebaut hat. Zur größeren Stabilität ist die Tür genau wie das Gehäuse und die Sterilisierkammer aus robustem Edelstahl gefertigt. Die formschöne Türverkleidung sowie weitere Designelemente wie das ergonomisch eingebettete Display und das Bedienfeld bestehen aus isolierendem und äußerst hitzebeständigem Kunststoff, um für Anwender die Gefahr der Berührung von heißen Teilen zu minimieren.
Selbsttätige Türöffnung

Entweder durch Tastendruck oder wahlweise auch automatisch nach Ende des Sterilisierprogramms setzt das Öffnen der Tür selbsttätig ein. Damit ist der Vorgang einfach zu bedienen und gleichzeitig äußerst praktisch für alle Arbeitsabläufe – insbesondere, wenn Materialien nach dem Sterilisiervorgang selbstständig trocknen oder abkühlen müssen. Restdampf kann so ohne Arbeitsunterbrechung oder weiteres Zutun entweichen. Bleibt das Sterilisiergut noch kurze Zeit im Autoklaven, wird die Restwärme effektiv zu dessen Trocknung eingesetzt. Um bei dieser automatischen Öffnung eine Verschmutzung von außen zu verhindern, ist der Winkel der automatischen Türöffnung auf ca. 15° beschränkt. Zur Entnahme des Sterilisierguts kann die Tür dann von Hand vollständig geöffnet werden.
* Ausnahmen: Bei den Modellen VE-40 und VE-55 wird der Deckel nicht mit dem Ringsystem, sondern über eine Bolzenkonstruktion verschlossen.
Die Autoklaven von Systec entsprechen den folgenden sowie weiteren Normen und Vorschriften:
Druckbehälter:
Weitere Richtlinien:
Alle Geräte sind CE gekennzeichnet.
Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage ein komplette Normen- und Vorschriftenübersichtsliste zur Verfügung.
Eine Übersicht aller Autoklaven finden Sie hier.
Sterilisiergut und Sterilisierverfahren
Das passende Verfahren für jede Sterilisieraufgabe
In Einzelfällen – und insbesondere bei Flüssigkeiten – erfordern einwandfreie, validierbare Sterilisationsergebnisse bzw. schnelle Rückkühlzeiten die Auswahl spezifischer Optionen. Welche Optionen gewählt werden müssen, ist vor allem von der Art des zu sterilisierenden Guts abhängig und sollte bei der Konfiguration des Autoklavs bereits sorgfältig bedacht werden, um den Anforderungen sowie den vorgegebenen Sterilisationsaufgaben gerecht zu werden. Ein validierbarer und nachweislich biologisch wirksamer Sterilisationsprozess kann nur durch sachgerechte Gerätekonfiguration erreicht werden. Als Hilfestellung zur Gerätekonfiguration kann die folgende Tabelle hinzugezogen werden. Eine zusätzliche Beratung durch unser Fachpersonal ist jedoch dringend zu empfehlen.
| Enftlüftung | Kühlung | Trocknung | Andere | ||||||
| Gravitation | Einfaches Vakuum | Pulsierender Überdruck | Fraktioniertes Vakuum | Konventionelle Kühlung mit langsamem Druckablass | Schnell- kühlsystem mit Stützdruck | Oberflächen- trocknung ohne Vakuum | Trocknung mit Nachvakuum + Superdry | Abluftfiltration | |
| Flüssigkeiten | + | ? | – | – | ? | + | ? | – | |
| Unverpackte Feststoffe ohne Hohlkörper | + | + | + | + | ? | + | |||
| Poröse Materialien (Filter, Textilien) |
– | ? | ? | + | – | + | |||
| Hohlkörper (Pipetten spitzen, leere Glaswaren, Röhrchen und Schläuche) | – | – | – | + | – | + | |||
| Kontaminierter Müll in Vernichtungsbeuteln | – | – | ? | + | – | – | + | ||
+ Empfohlenes Verfahren ? Evtl. akzeptables Verfahren – Nicht mögliches Verfahren
Aufheizen

Die eigentliche Sterilisierzeit von z. B. 15 Minuten bei 121 °C beträgt nur einen Bruchteil der Gesamtchargenzeit eines Autoklaviervorganges. Insbesondere beim Sterilisieren von Flüssigkeiten kann die Aufheiz- und Abkühlzeit wesentlich höher liegen.
Das herkömmliche Verfahren
Wenn bei herkömmlichen Systemen die geplante Innentemperatur des Autoklavs erreicht wird, sind Flüssigkeiten, die sich zur Sterilisierung darin befinden, oft nur auf ca. 60 bis 90 °C erhitzt, da die Temperaturausgleichzeit zwischen der Temperatur der Flüssigkeit und der Temperatur der Sterilisierkammer üblicherweise wesentlich länger dauert.
Serienmäßig bis zu 50% kürzere Aufheizzeit
Durch die kombinierte Regelung von Druck und Temperatur wird während der Aufheizphase gleichsam der Kammerdruck erhöht. Hierdurch kann eine schnellere Temperaturangleichung der Flüssigkeit bei kürzerer Aufheizzeit erreicht werden.
Kühlen

Gerade bei Flüssigkeiten ist der Abkühlvorgang ebenfalls sehr langsam, denn Wärme unter 100 °C kann nur über die Isolierung der Autoklavenkammer durch Konvektion abgeführt werden – solange keine aktive Schnellrückkühlung möglich ist (siehe Abbildung).
Die gesamte Chargenzeit kann jedoch durch neueste System- und Verfahrenstechniken wesentlich verkürzt werden, wodurch beim gesamten Vorgang mehrere Stunden Zeit eingespart werden können. Zusätzlich werden die Medien nicht unnötig lange einer erhöhten Temperaturbelastung ausgesetzt.
Um genaue Sterilisationsprozesse, eine sichere Handhabung und letztendlich eine erhöhte Produktivität zu erlauben, bieten Systec Autoklaven insbesondere bei der Flüssigkeitssterilisation vielfältige Funktionen. Viele davon sind bereits standardmäßig in Systec Autoklaven integriert oder können ihnen optional – je nach Modell und Leistungskategorie – zugerüstet werden.
Verschiedene optionale Schnellrückkühlsysteme können beispielsweise die Rückkühlzeit für Flüssigkeiten enorm reduzieren. So werden Nährmedien geschont und eine effizientere Auslastung von Systec Autoklaven erzielt.
Klassischerweise geschieht die Kühlung mit einem geregelten Dampfablass auf 100 °C, gefolgt von einem extrem langwierigen Prozess der Selbstabkühlung, bis mindestens 80 °C erreicht sind. Optional können Systec Autoklaven auch mit ergänzender Systemtechnik ausgerüstet werden, die schnellere Rückkühlverfahren erlaubt:

Mantelkühlung mittels Kühlwasser in Verbindung mit Stützdruck
Permanent unter Kontrolle
Ein flexibler Temperaturfühler PT-100 misst während des gesamten Sterilisierungsprozesses die Temperatur von Wasser in einem Gefäß – dabei handelt es sich um einen Referenzmesswert. Die eigentliche Sterilisationszeit beginnt automatisch erst dann, wenn nicht nur die Kammer, sondern auch diese Referenzflüssigkeit die Sterilisationstemperatur erreicht hat.
Beim Abkühlen wird wiederum die Temperatur überwacht. Um normgemäß die Gefahr eines Siedeverzugs zu vermeiden, ist das Öffnen des Deckels erst dann möglich, wenn der Temperaturfühler meldet, dass die Flüssigkeitstemperatur auf 80 °C oder weniger gefallen ist.
Um ein Kochen flüssiger Medien zuverlässig zu unterbinden, wird im Rahmen der Kühlphase ein durch sterilgefilterte Druckluft erzeugter Stützdruck appliziert.
Vorteile:

Radialventilator
Ultracooler

Durch einen Ultracooler Wärmetauscher in Verbindung mit einer Kühlwasser-Mantelkühlung, einem Stützdruck und einem Radialventilator kann die Rückkühlzeit deutlich reduziert werden. Die Gesamtchargenzeit verringert sich dadurch im selben Maße.
Permanent kontrolliert – Abluftfiltration mit Kondensat-Inaktivierung

Für die Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen können Systec Autoklaven mit einer optionalen Abluftfiltration ausgerüstet werden. Der autoklavierbare Sterilluftfilter ist in Form einer Filterkerze ausgeführt. Diese Filterkerze besteht aus einer PTFE-Membran mit einer Porengröße von 0,2 μm. Die Filterkerze befindet sich in einem druckfesten Gehäuse und kann jederzeit schnell ausgewechselt werden. Überwacht durch ein PT-100 Temperatursensor, wird die Filterkerze automatisch bei jedem Sterilisierprozess inline mitsterilisiert.
Das Kondensat wird während der Aufheiz- und Sterilisierphase im Druckbehälter zurückgehalten und sicher mitsterilisiert. Durch die Abluftfiltration und Kondensatsterilisation können vor Ende der Sterilisierphase keine Keime entweichen. Dies stellt sicher, dass alle Gase oder Flüssigkeiten, die beim Verdrängen aus dem Autoklaven eine potenzielle Gefahr für die Umwelt darstellen können, entweder gefiltert und inline sterilisiert werden.
Drucker

Ein integrierter Drucker kann optional hinzugefügt werden, um Chargennummer, Programmart, Datum und Uhrzeit sowie Druckverlauf und Temperatur über den gesamten Sterilisationsprozess hinweg automatisch zu dokumentieren.
Systec ADS Dokumentationssoftware Paket
Die Option mit der RS-232 Schnittstelle erlaubt den direkten Anschluss eines Computers oder das Einbinden in ein Ethernet-Netzwerk mittels Konverter. Beinhaltet spezielle Windows-Software, mit der sämtliche Prozessablaufdaten wie Zeit, Temperatur, Innendruck und Sterilisationsphase ausgelesen und einschließlich aussagekräftiger Diagramme dokumentiert werden können. Mit der Systec ADS Dokumentationssoftware können die entsprechend dokumentierten Daten auf zwei Arten verarbeitet werden: als reine Zahlen oder auch grafisch dargestellt.

SD Karte

Optional integrierter Kartenslot inklusive SD-Speicherkarte* (1024MB) zum umfangreichen Dokumentieren von bis zu 10.000 Sterilisierzyklen. Die aufgezeichneten Daten können über die Speicherkarte in die Systec ADS Dokumentationssoftware eingespeist und verarbeitet werden.
*nur zusammen mit dem Systec ADS Dokumentationssoftware-Paket (optional)

Mantelkühlung mittels Kühlwasser in Verbindung mit Stützdruck
Ein flexibler Temperaturfühler PT-100 misst während des gesamten Sterilisierungsprozesses die Temperatur von Wasser in einem Gefäß – dabei handelt es sich um einen Referenzmesswert. Die eigentliche Sterilisationszeit beginnt automatisch erst dann, wenn nicht nur die Kammer, sondern auch diese Referenzflüssigkeit die Sterilisationstemperatur erreicht hat.
Beim Abkühlen wird wiederum die Temperatur überwacht. Um normgemäß die Gefahr eines Siedeverzugs zu vermeiden, ist das Öffnen des Deckels erst dann möglich, wenn der Temperaturfühler meldet, dass die Flüssigkeitstemperatur auf 80 °C oder weniger gefallen ist. Um ein Kochen flüssiger Medien zuverlässig zu unterbinden, wird im Rahmen der Kühlphase ein durch sterilgefilterte Druckluft erzeugter Stützdruck appliziert.
Radialventilator

In Verbindung mit einer optionalen Kühlwasser-Mantelkühlung und einem Stützdruck beschleunigt der Radialventilator den Wärmetransport durch die Luftumwälzung in der Sterilisierkammer. Der Motor wird dabei außerhalb der Kammer angebracht und bewegt das Lüfterrad über eine Magnetkupplung.
Ultracooler
Durch einen Ultracooler Wärmetauscher in Verbindung mit einer Kühlwasser-Mantelkühlung, einem Stützdruck und einem Radialventilator kann die Rückkühlzeit deutlich reduziert werden. Die Gesamtchargenzeit verringert sich dadurch im selben Maße.


Beschickungskörbe und Eimer
Aus Edelstahl, stapelbar in verschiedenen Größen für alle Autoklaven.

Hebevorrichtung mit Schwenkarm
Elektromotorische Hebevorrichtung mit Schwenkarm für eine kinderleichte Beschickung und Entnahme von schwerem Gut. Heben und Senken einfach per Knopfdruck über eine bewegliche Bedientastatur.
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