Informationen zu Systec
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Horizontale Tischautoklaven Systec DX-Serie

Die Systec DX-Serie, von vorne zu beladende horizontale Tischauto­klaven, sind in 7 Abmessungen mit 25 bis 200 Liter Nutzraum verfügbar. Außen kompakt, innen mit idealer Nutzraumgröße. Jede Größe bietet eine optimale Beladungskapazität für die meisten Standard Medium-Flaschen und Erlenmeyer-Kolben.

X-PERT

Systec DX

Für alle Laboranwendungen, selbst für anspruchsvolle Sterilisationsprozesse nach neuestem Stand der Technik. Mit allen Möglichkeiten zusätzlicher Optionen zur Prozessoptimierung.

Typ

Nutzraumabmessungen
Ø x Tiefe (mm)

Nutzraumvolumen
in Litern total / nominal

Zeichnung

Systec DX-25

320 x 315

30 / 25

Systec DX-25

Systec DX-40

320 x 500

45 / 40

Systec DX-40

Systec DX-65

400 x 500

73 / 65

Systec DX-65

Systec DX-90

400 x 750

104 / 90

Systec DX-90

Systec DX-100

500 x 500

119 / 100

Systec DX-100

Systec DX-150

500 x 750

168 / 150

Systec DX-150

Systec DX-200

500 x 1000

217 / 200

Systec DX-200

Elektroanschluss für:
Systec DX-25 und Systec DX-45: Spannung 220 – 240 V, 50/60 Hz, 16A
Systec DX-65 bis Systec DX-200: Spannung 380 – 400 V, 50/60 Hz, 16A
Weitere Spannungsversorgungen auf Anfrage möglich. Länderspezifische Abweichungen möglich.

Standard Features

Systec dx

Integrierter, von der Kammer separierter Dampfgenerator

Gehäuse, Tragrahmen und Druckbehälter aus korrosions beständigem Edelstahl

Temperatur- und Druckbereich 140 °C, 4 bar Absolutdruck

Touch-Display und vollautomatische Mikroprozessorsteuerung

Anzahl Sterilisierprogramme

100

Codegesicherte Zugriffsrechte zur Parameterveränderung und weiterer sicherheitsrelevanter Interventionen

Interner Speicher zur Datensicherung für mindestens 10 Jahre

Timer für programmierbare Startzeit

Autofill, automatische VE-Wassereinspeisung zur Dampferzeugung

Flexibler PT-100 Temperatursensor

Zusätzlicher Temperatursensor im Kondensatauslass

Warmhaltefunktion nach Programmende für Flüssigkeiten

Spezialprogramm für Durham-Röhrchen

F0-Wert Berechnung

Spezialprogramm für die Abfallsterilisation mit fraktioniertem Aufheizen zur effizienteren Entlüftung

Abwassertemperaturregelung wassergekühlt, thermostatisch kontrolliert

Einstellbare automatische Türöffnung nach Programmende

Netzwerkanschluss und USB zur externen Datenübertragung

 

Benutzerkontensteuerung (Standard). In der Standard-Benutzerkontensteuerung sind drei fest voreingestellte und feste Gruppen mit jeweils einem Benutzer verfügbar (Administrator, Operator, Supervisor)

 

Integriertes Dokumentationsfeature zur umfangreichen Chargendokumentation und Export als PDF und CSV

 

Zeitsynchronisation mit Zeitserver via Netzwerk oder Interne

 

Optional erhältlich

 

Erweiterung des Temperatur- und Druckbereichs auf 150 °C / 5 bar Absolutdruck

Optionen zur Prozessoptimierung

 

Schnellrückkühlung für das effiziente und sichere Kühlen von Flüssigkeiten

Radialventilator und Ultracooler zur Beschleunigung des Kühlvorgangs

 

Vakuumsystem für die validierbare Sterilisation von Festkörpern und Abfällen in Vernichtungsbeuteln

Superdry: Zur Trocknung von Festkörpern (nur in Verbindung mit optionalem Vakuumsystem)

Abluftfiltration (inklusive Kondensatinaktivierung zum sicheren Sterilisieren von biologischen Gefahrstoffen

Optionen für die Dokumentation

 

Integrierter Drucker zur Chargendokumentation

Save to Folder. Automatischer Datentransfer via FTP/SFTP

 

Advanced CFR 21 Part 11 Lösung inkl. AuditTrail. Ermöglicht das elektronische Signieren von Laufdaten (manipulationssicher). Dokumentation aller Änderungen am Gerät und aller Alarmmeldunge

 

Personalisierte Zertifikate zur elektr. Signierung von Laufdaten (nur anwendbar mit der erweiterten Benutzerkontensteuerung)

 

= Serie = Optional

Systec Autoklaven sind ab Werk vorbereitet, dass alle Optionen jederzeit auch nachgerüstet werden können.

Weitere Optionen und Sonderprogramme sowie Systemzubehör wie Körbe, Einsätze, Transport- und Beschickungssysteme auf Anfrage.
Für weitere Informationen über zusätzliche Optionen und Zubehör bitte klicken Sie auf „Optionen“.

Technik
  • Konstruktion

    Technik neuester Stand
    Der Systec Autoklav entspricht dem neuesten Stand der Technik, sowohl in den mechanischen als auch in allen elektronischen Komponenten, die zusammen eine neue Qualität der Sterilisationsprozesse im Labor sichern. Somit erfüllen die Systec Autoklaven die Anforderungen, die in Zukunft auf die Laborarbeit zukommen werden.

    Qualität durch und durch
    Eine leichte Reinigung der Sterilisierkammer wird durch korrosionsbeständigen, elektropolierten Edelstahl 316L (1.4404) sichergestellt – und auch die Verblendungen des Gehäuses sowie die Trägerrahmenkonstruktion sind aus Edelstahl gefertigt. Eine hochwirksame Hanno-Tect Isolierung verhindert dabei wirksam eine Absonderung von Partikeln. Um bei Grenzwertüberschreitungen eine Druckentlastung vornehmen zu können, verfügen die Autoklaven zusätzlich über bauteilgeprüfte Sicherheitsventile. Durch das Zusammenspiel all dieser Elemente können Systec Autoklaven problemlos zur Sterilisierung unter Reinraumbedingungen genutzt werden.

    Doppelte Sensorik serienmäßig
    Temperatur und Druck werden durch einen elektronischen Druckaufnehmer sowie durch einen flexiblen Temperaturfühler geregelt. Dieser Temperaturfühler kann in der Sterilisationskammer oder – etwa bei der Flüssigkeitssterilisation – in einem Referenzgefäß eingesetzt werden. Ein zusätzlicher Temperatursensor findet sich bei den Autoklaven im Bodenablauf.

    Die Systec Autoklaven sind rückseitig mit folgenden Anschlüssen versehen:

    VE-Wasser-Zuführung zur Dampferzeugung
    Druckluftanschluss
    Kühlwasser-Zuführung
    Sammelablauf
    RJ-45 Schnittstelle
    Flexibler Stromanschluss mit CEE-Stecker
    = Standard= Optional


    Alles nach Norm und Regel

    Serienmäßig sind die Systec Autoklaven für eine Sterilisiertemperatur bis 140 °C und einen Dampfdruck bis zu 4 bar Absolutdruck ausgestattet.

    Die Systec DX-Serien Modelle sind auch für höheren Dampfdruck und höhere Temperaturen ausgelegt: Die Druckbehälter sind hier serienmäßig in der Lage, einem Druck von 5 bar (Absolutdruck) bei 150° C Sterilisationstemperatur standzuhalten. Die Kontroll-, Regel- und Sicherheitskomponenten werden durch diese optionale Erweiterung ebenfalls auf den höheren maximalen Druck und die höhere maximale Temperatur angepasst. Wer zunächst ein Standard-Modell erwirbt, kann den erweiterten Leistungsbereich wahlweise auch später noch nachrüsten lassen.

    Ausnahme: Die Temperatur- und Druckbereichserweiterung auf 5 bar Absolutdruck/150 °C ist nicht erhältlich für Systec DX-45.

     

  • Dampferzeugung

    Dampferzeugung per Generator

    Dampferzeugung per Generator
    Der Dampfgenerator ist in das Gehäuse des Autoklaven integriert, von der Sterilisierkammer aber separiert.

    Das bringt überzeugende Vorteile:

    • Keine Heizelemente, kein Schmutzwasserreservoir mehr in der Kammer
    • In Verbindung mit der Standby-Vorheizfunktion nur 10 Minuten Aufheizzeit auf 121 °C bei leerer Kammer
    • Bessere Entlüftung durch Verdrängung der Luft nach unten, mit ihrer natürlichen Gravitation
    • Genauigkeit von besser als ± 0,3 K bei leerer Kammer
    • Schnellere Abkühlung, da weder heißes Wasser in der Kammer noch der separate Dampfgenerator gekühlt werden müssen
    • Nach Abkühlung sofort wieder Verfügbarkeit von Dampf für den nächsten Sterilisiervorgang

     


    Kondensation statt Abdampf
    Der Abdampf kondensiert durch automatische, über einen PT-100 Temperaturfühler geregelte Kühlung. Das vermeidet Geruchsbelästigung und schont Abwasserrohre.

  • Bedienung
    Bedienung über Touch-Display
    Touch-Display

    Bedienung über Touch-Display
    Einfach und schnell erfolgt die Bedienung über einen 5,7 Zoll großen, hervorragend ablesbaren Bildschirm mit Touch-Funktion. Gleichzeitig bietet diese Innovation zusätzliche Möglichkeiten und mehr Flexibilität beim Umgang mit dem Autoklaven.

    So ist die Anzeige aller prozessrelevanten Daten sowohl numerisch als auch grafisch möglich. 7 Programme sind bereits vordefiniert und der Anwender kann bis zu 100 Programme selbt anlegen, diese ändern oder löschen.

    Zum einfachen Anlegen eines neuen Programms wird der Anwender im Dialog durch den Prozess geführt. Jedes neue Programm erhält automatisch eine feste, nicht änderbare Kennung und kann zusätzlich mit einer vom Anwender individuell wählbaren Bezeichnung versehen werden. Alle Prozessparameter können individuell verändert werden.

    Vordefinierte Programme
    1 Festkörper
    2 Abfall (Beutel)
    3 Abfall flüssig, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    4 Flüssigkeiten, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    5 Reinigung
    6 Vakuum-Test*
    7 Bowie-Dick-Test*

    Erweiterbar auf bis zu 100 Sterilisierprogramme.
    * Nur in Verbindung mit Vakuumeinrichtung.

  • Sicherheit
    Neuartiger Sicherheits Türschnellverschluss
    Verschluss durch Ringsystem

    Moderner Sicherheits-Türschnellverschluss

    Der sichere Verschluss der Tür zur Sterilisierkammer erfolgt nach dem Andrücken automatisch mit Hilfe eines umlaufenden Ringsystems*. Eine speziell entwickelte Lippendichtung aus hitzebeständigem Silikon schließt bei steigendem Dampfdruck in der Sterilisierkammer umso fester, wodurch keine Hilfsmedien wie Druckluft benötigt werden, um zuverlässige Dichtigkeit sicherzustellen. Gemäß DIN EN (IEC) 61010-2-040 ist der Türschnellverschluss temperaturabhängig, wodurch die Tür bei einem Überdruck in der Kammer geschlossen bleibt, bis sich dieser Druck abgebaut hat.

    Wie die Sterilisierkammer und das Gehäuse besteht auch die Tür zur Kammer aus robustem Edelstahl, während Designelemente wie die formschöne Türverkleidung oder das ergonomisch eingebettete Display mit Bedienfeld aus hitzebeständigem und hochgradig isolierenden Kunststoff gefertigt sind. Dies stellt sicher, dass Mitarbeiter beim Sterilisiervorgang keine heißen Teile berühren können.

     

     

     


    Selbststätige Türöffnung
    Öffnung durch Ringsystem

    Selbsttätige Türöffnung
    Entweder durch Tastendruck oder wahlweise auch automatisch nach Ende des Sterilisierprogramms setzt das Öffnen der Tür selbsttätig ein. Diese Funktion erleichtert Arbeitsabläufe – insbesondere dann, wenn nach dem Autoklaviervorgang Materialien getrocknet oder abgekühlt werden müssen. So muss die Arbeit nicht unterbrochen werden, um Restdampf entweichen zu lassen und die Restwärme kann direkt zur Trocknung des Sterilisiergutes eingesetzt werden. Die Gefahr einer Verschmutzung von außen beim automatischen Öffnen der Tür wird durch den geringen Öffnungswinkel von 15° vermieden. Ist der Autoklav schließlich ausgekühlt, kann die Tür zur Entnahme händisch vollständig geöffnet werden.

  • Normen und Richtlinien

    Systec Autoklaven entsprechen den folgenden sowie weiteren Normen und Vorschriften:

    Druckbehälter:

    • 2014/68/EU Druckgeräterichtlinie
    • ASME Boiler & Pressure Vessel Code, Section VIII, Division 1
    • China Stamp

    Weitere Richtlinien:

    • 2014 / 35 / EU Niederspannungsrichtlinie
    • 2014 /30 / EU über die elektromagnetische Verträglichkeit

    Alle Geräte sind CE gekennzeichnet.


    Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage ein komplette Normen- und Vorschriftenübersichtsliste zur Verfügung.

    Suchen Sie den richtigen Autoklav für Sie?

Applikationen
  • Sterilisiergut und Sterilisierverfahren Sterilisiergut und Sterilisierverfahren

    Das ideale Sterilisierverfahren für jede Aufgabe

    Validierbare, einwandfreie Sterilisationsergebnisse sowie schnellere Rückkühlzeiten – insbesondere bei flüssigem Sterilisationsgut – erfordern im Einzelfall die Auswahl spezifischer Sterilisierungsparameter, die hauptsächlich von der Art des Sterilisiergutes abhängig sind. Noch bevor der Sterilisiervorgang starten kann, sollte deshalb das Konfigurieren des Autoklavs mit großer Genauigkeit vorgenommen werden, um den geplanten Sterilisationsaufgaben und deren Anforderungen zu entsprechen. Nur eine sachgerechte Gerätekonfiguration kann sicherstellen, dass ein validierbarer Sterilisationsprozess erreicht wird, der auch nachweisbar biologisch wirkt. Bei der Konfiguration des Autoklavs kann die folgende Tabelle zu Rate gezogen werden, wir empfehlen jedoch zusätzlich eine professionelle Beratung durch Systec-Fachpersonal.

    Enftlüftung Kühlung Trocknung Andere
    Gravitation Einfaches Vakuum Pulsierender Überdruck Fraktioniertes Vakuum Konventionelle Kühlung mit langsamem Druckablass Schnell- kühlsystem mit Stützdruck Oberflächen- trocknung ohne Vakuum Trocknung mit Nachvakuum + Superdry Abluftfiltration
    Flüssigkeiten + ? ? + ?
    Unverpackte Feststoffe ohne Hohlkörper + + + + ? +
    Poröse Materialien
    (Filter, Textilien)
    ? ? + +
    Hohlkörper (Pipetten spitzen, leere Glaswaren, Röhrchen und Schläuche) + +
    Kontaminierter Müll in Vernichtungsbeuteln ? + +

    + Empfohlenes Verfahren        ? Evtl. akzeptables Verfahren         – Nicht mögliches Verfahren

  • Sterilisation von Flüssigkeiten Sterilisation von Flüssigkeiten

    Aufheizen

    Aufheizphase Autoklav
    Aufheizphase

    Sterilisieren von Flüssigkeiten geht mit deutlich höheren Aufheiz- und Abkühlzeiten einher. Nur ein Bruchteil der Gesamtchargenzeit eines Autoklavierungsvorganges entfällt tatsächlich auf die Sterilisierzeit – bei 121 °C typischerweise nur 15 Minuten.

    Das herkömmliche Verfahren
    Bei vielen herkömmlichen Systemen erreicht beim Sterilisieren von Flüssigkeiten zunächst nur die Innenkammer des Autoklavs die vorgesehene Sterilisierungstemperatur, nicht jedoch zu sterilisierende Flüssigkeiten, die dann meist erst auf ca. 50-90 °C erhitzt sind. Die nötige Temperaturausgleichszeit zwischen Kammer und Flüssigkeit ist typischerweise wesentlich größer.

    Aufheizzeiten serienmäßig bis zu 50 % kürzer
    Dank der Kombination aus Druck- und Temperaturregelung erhöht sich der Kammerdruck während der Aufheizphase stetig. Dies erzeugt kürzere Aufheizzeiten durch die schnellere Temperaturangleichung von Flüssigkeiten an die Temperatur der Kammer.


    Kühlen

    Schnellrückkühlung
    Konventionelle Kühlung vs. Schnellrückkühlung

    Gleichsam kann bei der Sterilisierung von Flüssigkeiten der Abkühlvorgang sehr langsam sein, da sich ohne aktive Schnellrückkühlung Hitze unter 100 °C nur mit Hilfe von Konvektion über die Kammerisolierung verflüchtigen kann (siehe Abbildung).

    Dank neuer Systemtechniken und Verfahrenstechniken kann die Chargenzeit insgesamt wesentlich verkürzt werden. Dadurch werden die Sterilisierungsmedien nicht übermäßig lange der Belastung erhöhter Temperaturen ausgesetzt und gleichzeitig werden mehrere Stunden Arbeitszeit gewonnen.

    Systec Autoklaven bieten aus diesem Grund vielfältige Funktionen zur Autoklavierung von flüssigem Sterilisationsgut, um eine sichere Handhabung, präzisere Sterilisationsprozesse und damit auch eine erhöhte Produktivität sicherzustellen. Viele dieser Funktionen sind standardmäßig enthalten – je nach Leistungskategorie und Modell können sie optional auch nachträglich zugerüstet werden.

    Die Rückkühlzeit kann bei Flüssigkeiten im Autoklaven durch verschiedene optionale Schnellrückkühlsysteme wesentlich reduziert werden. Dadurch wird der Autoklav effizienter ausgelastet und eventuelle Nährmedien geschont.

    Zusätzlich zur klassischen Kühlungsmethode (geregelter Dampfablass bis auf 100 °C, dann langsame Selbstabkühlung auf 80 °C oder weniger) können Autoklaven von Systec mit zusätzlicher Systemtechnik auch einige schnellere Rückkühlverfahren anwenden:

    • Rückkühlung mit Raumluftventilation
    • Mantelkühlung durch Kühlwasser
    • Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck
    • Radialventilator zur Luftumwälzung für beschleunigten Wärmeabtransport
    • Ultracooler
    • Sprühkühlung durch rezirkuliertes und rückgekühltes Sterilwasser sowie Stützdruck

    Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck
    Immer unter Kontrolle

    Mantelkühlung durch Kühlwasser
    Mantelkühlung durch Kühlwasser

    Durch den Sterilisierprozess hindurch wird in einem Referenzgefäß die Wassertemperatur mit Hilfe eines flexiblen Temperaturfühlers PT-100 gemessen. Die Sterilisationszeit kann so erst dann beginnen, wenn nicht nur der Innenraum des Autoklavs, sondern auch die zu sterilisierende Flüssigkeit die geplante Sterilisationstemperatur erreicht hat.

    Auch die Temperatur beim Abkühlen wird über den Temperaturfühler überwacht. Um Siedeverzüge zu vermeiden und im Einklang mit der Norm sterilisieren zu können, ist es erst möglich, den Deckel zu öffnen, wenn die Flüssigkeitstemperatur auf mindestens 80° C abgesenkt wurde. Mit Hilfe eines Stützdrucks durch Druckluft (sterilisiert) wird während der Kühlphase außerdem das Kochen der Kulturmedien verhindert.

    Vorteile:

    • Kein Kochen oder Überkochen der Medien = Kein Flüssigkeitsverlust
    • Hermetisch verschlossene Flaschen bei der Sterilisation = Keine Rekontamination
    • Kein Siedeverzug und Überkochen
    • Keine berstenden Flaschen nach oder während des Sterilisationsprozesses
    • Reduzierte Zeiten des Sterilisationszyklus und vollständige Nutzung des Füllvolumens = Mehr Produktivität
    • Rückkühlzeit wird um maximal 60 % reduziert

    Radialventilator

    Radialventilator Systec
    Radialventilator

    Die durch einen Radialventilator erzeugte Luftumwälzung sorgt in Verbindung mit einer Mantelkühlung mit Wasser für beschleunigten Wärmetransport aus der Sterilisierkammer. Angetrieben wird das Lüfterrad durch einen extern angebrachten Motor mit Hilfe einer Magnetkupplung.

    • Der Nutzraum im Autoklav wird durch den Ventilator nicht reduziert, da dieser in der Tür der Sterilisationskammer platziert ist
    • Luftleistung 71 m³/h
    • Um bis zu 70 % reduzierte Rückkühlzeiten

    Ultracooler

    Ultracooler
    Ultracooler

    In Verbindung mit Mantelkühlung durch Kühlwasser, Stützdruck und Radialventilator ist es durch die Integration des zusätzlichen Ultracooler Wärmetauschers gelungen, die Rückkühlzeit und damit die Gesamtchargenzeit weiter deutlich zu reduzieren.

    • Der Ultracooler wird um den Radialventilator herum in der Kammertür platziert, um den Nutzraum im Kammerinneren nicht zu reduzieren und eine volle Beschickung zu erlauben.
    • Um bis zu 90 % reduzierte Rückkühlzeiten
    • 15 bis 60 Minuten Kühlzeit, von der Beladung abhängig
  • Sterilisation von Festkörpern Sterilisation von Festkörpern

    Vakuumeinrichtung
    Bei Festkörper-Sterilisiergut wie Pipettenspitzen (in Boxen), Abfällen (in Abfallbeuteln) oder leeren Gläsern sowie bei porösen Sterilisiermedien wie Textilien oder Filtern. Eine Vakuumeinrichtung wird deshalb zum Entlüften von derartigem Sterilisiergut sowie von Schläuchen sowie allen Festkörpern und Textilien eingesetzt, bei denen sichergestellt werden muss, dass der Dampf vollständig eindringen kann. Das wird durch einen serienmäßigen Dampfgenerator gewährleistet, der in Kombination mit einem fraktionierten Vorvakuum funktioniert. Auf diese Weise können Textilien wie auch Festkörper und poröse Sterilisiermedien validierbar sterilisiert werden.

    Vakuumeinrichtung
    Vakuumeinrichtung

    Superdry – Trocknung von Festkörpern
    Mit diesem System wird über den serienmäßig integrierten Dampfgenerator Wärmeenergie an die äußere Sterilkammerheizung abgegeben. Durch diese Option erleichtern Autoklaven von Systec das Trocknen von Festkörpern sowie porösen Sterilisiergütern wie Textilien oder Filtern. Nachtrocknen in einem separaten Trockenschrank wird durch diese optionale Vakuumeinrichtung mit Superdry überflüssig.

    Superdry Trocknung
    Superdry
  • Sterilisation von Abfällen in Autoklavierbeuteln Sterilisation von Abfällen in Autoklavierbeuteln

    Vakuumeinrichtung
    Bei Abfällen in Beuteln ist es wichtig, die im Sterilisiergut vorhandene Luft vollständig zu entfernen, um eine genaue, reproduzierbare und validierbare Sterilisation zu gewährleisten.

    Vakuumeinrichtung
    Vakuumeinrichtung

    Die Vakuumeinrichtung dient zur hochwirksamen Entfernung von Luft aus Vernichtungsbeuteln, damit der Dampf auch in das Sterilisiergut eindringen kann. Dies geschieht mittels eines fraktionierten Vorvakuums in Verbindung mit dem serienmäßigen Dampfgenerator. Nur so kann eine validierbare Sterilisation von Abfall in Vernichtungsbeuteln erreicht werden.

     

  • Sterilisation von biologischen Gefahrenstoffen Sterilisation von biologischen Gefahrenstoffen

    Permanent kontrolliert – Abluftfiltration mit Kondensat-Inaktivierung

    Abluftfiltration
    Abluftfiltration


    Für die Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen kann der Systec Autoklav mit einer optionalen Abluftfiltration ausgerüstet werden. Der autoklavierbare Sterilluftfilter ist in Form einer Filterkerze ausgeführt. Diese Filterkerze besteht aus einer PTFE-Membran mit einer Porengröße von 0,2 μm. Die Filterkerze befindet sich in einem druckfesten Gehäuse und kann jederzeit schnell ausgewechselt werden. Überwacht durch ein PT-100 Temperatursensor, wird die Filterkerze automatisch bei jedem Sterilisierprozess inline mitsterilisiert.

    Das Kondensat wird während der Aufheiz- und Sterilisierphase im Druckbehälter zurückgehalten und sicher mitsterilisiert. Durch die Abluftfiltration und Kondensatsterilisation können vor Ende der Sterilisierphase keine Keime entweichen. Dies stellt sicher, dass alle Gase oder Flüssigkeiten, die beim Verdrängen aus dem Autoklaven eine potenzielle Gefahr für die Umwelt darstellen können, entweder gefiltert und inline sterilisiert werden.

     

     

Optionen
  • Zusätzliche Optionen

    Temperatur- und Druckbereich
    Heute für morgen gerüstet! Als erste Laborautoklaven ihrer Bauart sind die Autoklaven Systec D-Serie für höhere Temperaturen bei höherem Druck geeignet. Der Druckbehälter ist standardmäßig auf 5 bar  Absolutdruck/150 °C ausgelegt. Mit der optionalen Temperatur- und Druckbereichserweiterung werden auch die Regel-, Kontroll- und Sicherheitskomponenten auf den höheren Druck- und Temperaturbereich angepasst. Diese Option ist auch später nachrüstbar.

  • Optionen für die Dokumentation

    STANDARD: Interner Speicher

    Interner Speicher
    Interner Speicher

    Die Prozessdaten werden auf dem internen Speicher gespeichert. Die Kapazität reicht aus, um Prozessdaten über einen durchschnittlichen Zeitraum von Minimum 10 Jahren zu speichern.


    STANDARD: Elektronische Datenausgabe

    elektronische datenausgabe
    Elektronische Datenausgabe

    Das integrierte Dokumentationsfeature dient der umfangreichen Chargendokumentation und zum Export der elektronischen Daten als PDF oder CSV via Netzwerkschnittstelle* oder USB. Es werden die wesentlichen Kennzahlen der einzelnen Programmphasen und Prozessparameter in einer tabellarischen Übersicht dargestellt, gefolgt von einem Graphen und einer numerischen Darstellung des Programmablaufs in Tabellenform.

    *Die Netzwerkschnittstelle benötigt das optionale Feature „Save to Folder“ für die Dateiübertragung auf einen im Netzwerk befindlichen PC oder Server.


    STANDARD: Backup Feature

    Backup Feature zum Speichern
    Backup Feature

    Die Backup-Funktion (via USB) erlaubt dem Anwender das Speichern und Wiederherstellen von:

    • Programmlisten und deren Parametern.
    • Komplett-Backup des Gerätes mit der aktuellen Gerätesoftware und deren Datenbanken.

    Die Backup-Datei ist verschlüsselt und so vor Manipulationen gesichert.


    STANDARD: Echtzeituhr

    Echtzeituhr
    Echtzeituhr

    Das Gerät verfügt über eine Echtzeituhr mit automatischer Zeitumstellung. Zeit, Datum und Zeitzone können manuell über das Touch-Display, den Webserver oder automatisch über das Internet eingestellt werden. Für die automatische Zeiteinstellung ist die Angabe eines Zeit-Servers und eine aktive Internetverbindung notwendig.

    • automatische Sommer/Winterzeit
    • automatische Schaltjahrerkennung

    OPTIONAL: Save to Folder

    Save to Folder Funktion
    Save to Folder Funktion

    Die „Save to Folder“-Funktion exportiert den aktuellen Prozesslog automatisch nach Programmende auf den Computer oder Server. Folgende Server werden unterstützt: FTP, SFTP, FTPS.


    OPTIONAL: SCADA-Anbindung

    Scada Anbindung
    Scada Anbindung

    Alle relevanten Informationen (aktuelle Werte definierter analoger und digitaler Ein- und Ausgänge eines Gerätes, aktueller Prozessstatus, Alarme) werden über ein OPC-UA Protokoll vom Autoklav bereitgestellt.


    OPTIONAL: Drucker

    drucker zur dokumentation
    Drucker zur Dokumentation

    Optional mit integriertem Drucker zur Dokumentation von Programmart, Chargennummer, Datum / Uhrzeit. Der Ausdruck enthält die wesentlichen Informationen zu einem Programmablauf. Insbesondere lässt sich anhand des Ausdrucks die grundlegende Parametrierung und der Erfolg / Misserfolg eines Programmablaufs ablesen. Der Ausdruck wird in der am Gerät eingestellten Sprache erstellt.


    OPTIONAL: Advanced CFR Part 11 Lösung

    Advanced CFR 21 Part 11 Lösung
    Advanced CFR 21 Part 11 Lösung

    Die Daten können via USB oder Netzwerkschnittstelle* als PDF- und/oder CSV (Excel)-Dateien vom Autoklav heruntergeladen werden**. Sowohl die PDF- als auch die CSV-Dateien sind elektronisch vom Autoklav signiert. Diese elektronische Signatur kann dem jeweiligen Autoklav zweifelsfrei zugeordnet werden. Gleichzeitig zeigt sie an, ob die exportierten Dateien valide sind (d. h. gültig). Jeder Versuch der Manipulation führt direkt dazu, dass die jeweilige Datei als invalide (ungültig) gekennzeichnet wird.

    Die Advanced CFR 21 Part 11 Lösung enthält außerdem:

    • Erweiterte Benutzerkontensteuerung. Diese beinhaltet u. a. eine individuelle oder globale Programmliste pro Benutzer, die Zuweisung des Benutzers zu einer individuell erstellbaren Gruppe (z. B. User, Supervisor, Administrator, Reinigungskraft etc.) mit individuell einstellbaren Rechten.
    • AuditTrail: Alle durchgeführten Aktionen (z. B. das Ändern von Parametern, Starten oder Stoppen von Sterilisierprogrammen) werden dokumentiert und sind auf den jeweiligen Anwender sowie über einen Timestamp (Datum/Uhrzeit) zurückzuverfolgen.
    • Bis zu 5 Felder für elektronische Signaturen, um die exportierten PDF- bzw. CSV-Dateien auf einem PC (oder einem anderen Gerät mit der Funktionalität Dokumente elektronisch signieren zu können) zu signieren. Die elektronischen Signaturen sind in dieser Option nicht enthalten.

    * Über die Netzwerkschnittstelle können nur Zyklusdaten übertragen werden.
    ** Die Netzwerkschnittstelle benötigt das optionale Feature „Save to Folder“ für die Dateiübertragung auf einen im Netzwerk befindlichen PC oder Server.

  • Optionen zur Prozessoptimierung

    Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck

    Mantelkühlung durch Kühlwasser
    Mantelkühlung durch Kühlwasser

    Während des gesamten Sterilisierprozesses misst ein flexibler Temperaturfühler PT-100 permanent die Temperatur in einem Referenzgefäß. So wird gewährleistet, dass die Sterilisationszeit erst dann beginnt, wenn die Sterilisations-temperatur auch in der Flüssigkeit erreicht ist. Auch die Abkühltemperatur wird permanent überwacht. Wie von der Norm gefordert und um die Gefahr eines Siedeverzuges zu vermeiden, kann die Tür erst dann geöffnet werden, wenn die Temperatur der Flüssigkeiten auf mindestens 80 °C abgesenkt ist. Die Verwendung eines Stützdrucks durch sterilfiltrierte Druckluft während der Kühlphase verhindert das Kochen der Kulturmedien zuverlässig.

     


    Radialventilator

    Radialventilator Systec
    Radialventilator

    Der Radialventilator sorgt in Verbindung mit optionaler Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck durch Luftumwälzung für einen beschleunigten Wärmetransport vom Sterilisiergut zur abgekühlten Sterilisierkammer. Über eine Magnetkupplung wird das Lüfterrad vom außen angebrachtem Motor angetrieben.

     


    Ultracooler

    Ultracooler
    Ultracooler

    In Verbindung mit Mantelkühlung durch Kühlwasser, Stützdruck und Radialventilator ist es durch die Integration des zusätzlichen Ultracooler Wärmetauschers gelungen, die Rückkühlzeit und damit die Gesamtchargenzeit weiter deutlich zu reduzieren.

     

  • Zubehör

    Beschickungskörbe und Wannen
    Körbe für Autoklaven
    Beschickungskörbe aus Edelstahl-Drahtmaschengitter, stapelbar.


    Beschickungsregale
    Für rationelle Raumausnutzung, besonders bei kleinformatigem Sterilisiergut, kann jeder Autoklav optional mit einem Beschickungsregal ausgerüstet werden. Sowohl das gesamte Regal als auch die einzeln ausziehbaren Tablare sind herausnehmbar.Systec H-Serie Beschickungsregale


    Tischgestelle
    BeschickungswagenFür jeden Autoklav der Systec D-Serie gibt es das richtige Unter­­gestell. Maßgenau auf den Zentimeter passend. Serienmäßig mit 72 cm Gestellhöhe (andere Höhen auf Wunsch ohne Mehrpreis) steht der Autoklav so in der richtigen Position für bequemes Handling. Praktisch ist die untere Ablagefläche, die zum Beispiel zur Bereitstellung der Beschickungskörbe genutzt werden kann.


    Transport- und Beschickungswagen

    Über spezielle Beschickungswagen lassen sich die größeren Autoklaven besonders sicher und komfortabel beschicken. Das zu sterilisierende Gut wird freistehend oder in einem Korb auf dem Wagen auf eineverschiebbare Plattform gestellt. Nun wird der Wagen an den Autoklaven herangefahren und angekoppelt. Der Handgriff entsichert die Plattform, die jetzt leicht­gängig auf Schienen in den Autoklaven geschoben wird.

    Welcher Autoklav ist der richtige für Sie? Wir helfen Ihnen gerne weiter!

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