Autoklaven Anwendungsmöglichkeiten
Um zuverlässige und nachvollziehbar validierte Ergebnisse zu erzielen, muss jedes Verfahren exakt auf das Sterilisationsgut abgestimmt sein. Insbesondere bei Flüssigkeiten spielen Faktoren wie die Temperaturverteilung, die Entlüftung und die Rückkühlzeit eine entscheidende Rolle.
Für Forschung & Lehre
Für Produktionsbetriebe
In akademischen und öffentlichen Laboren zählen vor allem Sicherheit und Alltagstauglichkeit. Die Geräte lassen sich einfach bedienen, arbeiten präzise und zuverlässig – ideal für Routinearbeiten, Praktika und Forschungsprojekte. Automatische Programme, schnelle Aufheizzeiten und sichere Verriegelungssysteme sorgen für reibungslose Abläufe im Laboralltag.
In wachsenden Laborbetrieben und Produktionsumgebungen zählt jedes Detail. Systec-Autoklaven unterstützen GMP-konforme Prozesse, bieten eine valide Dokumentation und sind skalierbar. Alle Schritte – von der Medienvorbereitung bis zur Abfallsterilisation – lassen sich präzise steuern, nachverfolgen und reproduzieren.
Flexible Systeme für unterschiedliche Anforderungen
Nicht jedes Sterilisationsgut stellt die gleichen Anforderungen. Je nachdem, ob es sich um Flüssigkeiten, Feststoffe oder Abfälle handelt, kommen unterschiedliche Programme und Kühlmethoden zum Einsatz. Systec-Autoklaven lassen sich so konfigurieren, dass sie jeweils die optimale Kombination aus Entlüftung, Kühlung und Trocknung bieten.
Unser Team unterstützt Sie gerne bei der Konfiguration und gibt Ihnen eine individuelle Empfehlung. Welche Sterilisationsverfahren sich für unterschiedliche Materialien eignen, zeigt die folgende Übersicht.
| Entlüftung | Kühlung | Trocknung | Andere | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gravitation | Einfaches Vakuum | Pulsierender Überdruck | Fraktioniertes Vakuum | Konventionelle Kühlung mit langsamem Druckablass | Schnellkühlsystem mit Stützdruck | Oberflächentrocknung ohne Vakuum | Trocknung mit Nachvakuum + Superdry | Abluftfiltration | |
| Flüssigkeiten | + | ◯ | – | – | ◯ | + | ◯ | – | |
| Unverpackte Feststoffe ohne Hohlkörper | + | + | + | + | ◯ | + | |||
| Poröse Materialien (Filter, Textilien) |
– | ◯ | ◯ | + | – | + | |||
| Hohlkörper (Pipettenspitzen, leere Glaswaren, Röhrchen und Schläuche) | – | – | – | + | – | + | |||
| Kontaminierter Müll in Vernichtungsbeuteln | – | – | ◯ | + | – | – | + | ||
+ Empfohlenes Verfahren ◯ Evtl. akzeptables Verfahren – Nicht mögliches Verfahren
Effiziente Sterilisation von Flüssigkeiten
Sterilisation von Festkörpern
Sterilisation von Abfällen in Beuteln
Sterilisation von biologischen Gefahrenstoffen
Für die Sterilisation biologischer Gefahrstoffe können Systec Autoklaven mit einer Abluftfiltration ausgestattet werden. Eine PTFE-Filterkerze (0,2 µm) wird bei jedem Prozess automatisch inline mitsterilisiert. Gleichzeitig wird das Kondensat im Druckbehälter sicher mitsterilisiert, sodass keine Keime oder gefährlichen Stoffe in die Umgebung gelangen – für maximale Sicherheit bei jeder Sterilisation.
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