Image Slider

Schlagworte




Horizontale Tischautoklaven Systec D-Serie

Außen kompakt, innen mit idealer Nutzraumgröße in 7 Abmessungen. Jede Größe bietet eine optimale Beladungskapazität für die meisten Standard Medium-Flaschen und Erlenmeyer-Kolben.

Contact Information

Kontaktdaten

Systec GmbH

Konrad-Adenauer-Straße 15
35440 Linden
Deutschland

Tel. +49 (0) 6403 67070-0
Fax +49 (0) 6403 67070-222

Additional Menu

Inhaltsbezogene Navigation


Content

Sterilisation von Flüssigkeiten

Aufheizen

Die eigentliche Sterilisierzeit von z. B. 15 bis 20 Minuten bei 121 °C beträgt nur einen Bruchteil der Gesamtchargenzeit eines Autoklaviervorganges. Besonders bei der Sterilisation von Flüssigkeiten ist die Aufheiz- und Abkühlzeit um ein Vielfaches länger.

Das herkömmliche Verfahren

Ist bei herkömmlichen Systemen die vorgesehene Sterilisiertemperatur zwar im Autoklaven erreicht, sind die zu sterilisierenden Flüssigkeiten jedoch erst auf ca. 100 °C aufgeheizt; die Temperaturausgleichszeit zwischen Kammer- und Flüssigkeitstemperatur dauert üblicherweise wesentlich länger.

Bis zu 50% kürzere Aufheizzeit serienmäßig

Durch das System der kombinierten Temperatur- und Druckregelung wird während der Aufheizphase der Kammerdruck erhöht. Das Ergebnis: Eine entscheidend schnellere Temperaturangleichung der Flüssigkeiten bei kürzerer Aufheizzeit.

Aufheizphase
Aufheizphase

Kühlen

Auch der Abkühlvorgang für Flüssigkeiten ist sehr langsam, da die Wärme unter 100 °C ohne eine aktive Schnellrückkühlung nur durch Konvektion über die Isolierung der Kammer abgeführt werden kann (siehe Abbildung: Konventionelle Kühlung).

Neue System- und Verfahrenstechniken machen es möglich, die gesamte Chargenzeit wesentlich zu verkürzen. Das bringt mehrere Stunden Zeitgewinn! Hinzu kommt, dass die Medien nicht unnötig lange erhöhter Temperaturbelastung ausgesetzt sind (siehe Abbildung: Schnellrückkühlung).

Im Hinblick auf genaue Sterilisationsprozesse, sichere Handhabung und erhöhte Produktivität bieten Systec Autoklaven vielfältige Funktionen für die Flüssigkeitssterilisation. Viele Funktionen sind bereits im Standard enthalten oder können dem Autoklaven – je nach Modell und Leistungskategorie – optional zugerüstet werden.

Standard für alle Modelle
  • Temperatur- und druckabhängige Türverriegelung nach inter - nationalen Normen und Bestimmungen.
  • Redundante Prozesskontrolle. Temperatur und Druck werden während des gesamten Sterilisierzyklus kontinuierlich kontrolliert.
  • Schnelle Aufheizzeiten durch optimierte Wärmeübertragung in die Flüssigmedien.
  • Flexibler PT-100 Temperatursensor für die Temperaturmessung in einem Referenzgefäß:
    – Sichert das Erreichen der gewünschten Sterilisiertemperatur in den Flüssigmedien.
    – Sorgt für das Abkühlen der Flüssigmedien auf eine sichere Entnahmetemperatur.


Im Hinblick auf genaue Sterilisationsprozesse, sichere Handhabung und erhöhte Produktivität bieten Systec Autoklaven auch bei der Kühlung vielfältige Funktionen für die Flüssigkeitssterilisation.

Durch verschiedene optionale Schnellrückkühlsysteme kann die Rückkühlzeit für Flüssigkeiten wesentlich reduziert werden. Das schont die Nährmedien und führt zu einer effizienteren Auslastung des Autoklaven.

Neben der klassischen Kühlung (mit geregeltem Dampfablass auf 100 °C) und der dann folgenden extrem langsamen Selbstabkühlung auf mindestens 80 °C können die Autoklaven optional mit ergänzender Systemtechnik für schnellere Rückkühlverfahren ausgerüstet werden:

  • Rückkühlung mit Raumluftventilation.
  • Mantelkühlung durch Kühlwasser.
  • Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck.
  • Radialventilator zur Luftumwälzung für beschleunigten Wärmeabtransport.
  • Ultracooler.
  • Sprühkühlung durch rezirkuliertes und rückgekühltes Sterilwasser sowie Stützdruck. Wasserkühlung mit Stützdruck.

Konventionelle Kühlung/Schnellrückkühlung
Konventionelle Kühlung/Schnellrückkühlung

Wasserkühlung mit Stützdruck

DX DE
Permanent unter Kontrolle

Während des gesamten Sterilisierprozesses misst ein flexibler Temperaturfühler PT-100 permanent die Wassertemperatur in einem Referenzgefäß. So wird gewährleistet, dass die Sterilisationszeit erst dann beginnt, wenn die Sterilisationstemperatur auch in der Flüssigkeit erreicht ist.

Auch die Abkühltemperatur wird permanent überwacht. Wie von der Norm gefordert und um die Gefahr eines Siedeverzuges zu vermeiden, kann der Deckel erst dann geöffnet werden, wenn die Temperatur der Flüssigkeiten auf mindestens 80 °C abgesenkt ist.

Die Verwendung eines Stützdrucks durch sterilfiltrierte Druckluft während der Kühlphase verhindert das Kochen der Kulturmedien zuverlässig.

Vorteile:

  • Kein Flüssigkeitsverlust durch Kochen der Medien.
  • Verbesserte Produktivität durch reduzierte Zykluszeiten und volle Ausnutzung des Füllvolumens in jeder Flasche.
  • Vermeidung von Siedeverzug und Überkochen.
  • Vermeidung des Risikos, dass Flaschen während oder nach der Sterilisation bersten.
  • Vermeidung von Rekontamination durch Verwendung von hermetisch verschlossenen Flaschen während der Sterilisation.<
  • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 60 %.

Wasserkühlung mit Stützdruck
Wasserkühlung mit Stützdruck

Radialventilator

DX DE

Sorgt in Verbindung mit optionaler Wasserkühlung mit Stützdruck durch Luftumwälzung für einen beschleunigten Wärmetransport vom Sterilisiergut zum abgekühlten Kammermantel. Das Lüfterrad ist im Deckel des Nutzraumes platziert (Nutzraumhöhe bleibt!) und wird über eine Magnetkupplung durch den außerhalb unter der Abdeckung eingebauten Motor angetrieben.

  • Luftleistung 71 m³/h.
  • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 70 %.

Radialventilator
Radialventilator

Ultracooler

DX DE

In Verbindung mit Wasserkühlung mit Stützdruck und Radialventilator ist es durch die Integration eines zusätzlichen Wärmetauschers gelungen, die Rück kühlzeit und damit die Gesamtchargenzeit weiter deutlich zu reduzieren.

  • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 90 %.
  • Je nach Beladung können Kühlzeiten zwischen 15 und 60 Minuten erreicht werden.

Ultracooler
Ultracooler

Serienmäßig kürzere Aufheizzeit sowie Alternativen für schnelleres Abkühlen

Weiterlesen...

Schließen

Sterilisation von Festkörpern und Abfällen in Vernichtungsbeuteln

Vakuumeinrichtung

DX

Typische Festkörper sind z. B. Pipettenspitzen (in Boxen), leere Glaswaren und Abfälle in Beuteln sowie poröse Materialien wie Filter oder Textilien. Bei dieser Art von Sterilisiergut ist es wichtig, die im Sterilisiergut vorhandene Luft vollständig zu entfernen, um eine genaue, reproduzierbare und validierbare Sterilisation zu gewährleisten.

Die Vakuumeinrichtung dient zur hochwirksamen Entlüftung von Festkörpern, Schläuchen, porösen Materialien, Textilien und Vernichtungsbeuteln, damit der Dampf auch wirklich eindringen kann. Dies geschieht mittels eines fraktionierten Vorvakuums in Verbindung mit dem serienmäßigen Dampfgenerator. Nur so kann eine validierbare Sterilisation von porösen Materialien, Festkörpern, Textilien oder Abfall in Vernichtungsbeuteln erreicht werden.

Vakuumeinrichtung
Vakuumeinrichtung

Trocknung von Festkörpern - Superdry

DX

Diese Option erhöht die Effizienz der Trocknung von Festkörpern und porösen Sterilisiergütern wie Filtern und Textilien. Hier wird über den serienmäßigen Dampfgenerator der äußeren Sterilkammer- Heizung Wärmeenergie zur Trocknung zugeführt.

Vakuum-Tiefentrocknung mit der optionalen Vakuumeinrichtung in Verbindung mit Superdry macht die Nachtrocknung in einem separaten Trockenschrank überflüssig!

Superdry
Superdry

Vakuumeinrichtung erhöht die Effizienz der Sterilisation und der Trocknung

Weiterlesen...

Schließen

Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen

Permanent kontrolliert – Abluftfiltration mit Kondensat-Inaktivierung

Für die Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen können Systec Autoklaven mit einer optionalen Abluftfiltration ausgerüstet werden.

Autoklavierbarer Steril filter, bestehend aus einer Filterkerze mit PTFE-Membran, Porengröße 0,2 μm, eingebaut in ein druckfestes Gehäuse, schnell auszuwechseln. Der Filter wird automatisch bei jedem Sterilisiervorgang inline mitsterilisiert, überwacht durch Temperaturfühler PT-100.

Das Kondensat wird während der Aufheiz- und Sterilisierphase im Druckbehälter zurückgehalten und sicher mitsterilisiert. Durch die Abluftfiltration und Kondensatsterilisation können vor Ende der Sterilisierphase keine Keime entweichen.

Dies stellt sicher, dass alle Gase oder Flüssigkeiten, die beim Verdrängen aus dem Autoklaven eine potenzielle Gefahr für die Umwelt darstellen können, entweder gefiltert oder inline sterilisiert werden.

Abluftfiltration
Abluftfiltration

Höchste Sicherheit durch Abluftsterilfilter

Weiterlesen...

Schließen

Sterilisiergut und Sterilisierverfahren

Für jede Sterilisieraufgabe das richtige Verfahren

Wie beschrieben, gibt es verschiedene Optionen, die im Einzelfall notwendig sein können, um einwandfreie, validierbare Sterilisationsergebnisse bzw. schnellere Rückkühlzeiten, insbesondere bei Flüssigkeiten, zu erhalten. Die dafür notwendigen Optionen sind hauptsächlich von der Art des Sterilisationsgutes abhängig. Es empfiehlt sich, sie sorgfältig zu bedenken, damit die Konfiguration des Autoklaven Ihren Anforderungen und den vorgesehenen Sterilisationsaufgaben gerecht wird. Nur bei sachgerechter Gerätekonfiguration kann ein validierbarer Sterilisationsprozess mit nachweisbarer biologischer Wirksamkeit erreicht werden. Die folgende Tabelle gibt eine Hilfestellung zur geeigneten Gerätekonfiguration. Wir empfehlen Ihnen eine zusätzliche individuelle Beratung durch unser Fachpersonal.

  • Verfahren: Entlüftung Kühlung Trocknung Andere
    Gravitation Einfaches
    Vakuum
    Pulsierender
    Überdruck
    Fraktioniertes
    Vakuum
    Konventionelle Kühlung mit langsamem Druckablass Schnell- kühlsystem mit Stürzdruck Oberflächen- trocknung ohne Vakuum Trocknung mit Nachvakuum + Superdry Abluftfiltration
  • Flüssigkeiten + ? - - ? + - -
  • Unverpackte Feststoffe ohne Hohlkörper + + + + ? +
  • Poröse Materialien
    (Filter, Textilien)
    - ? ? + - +
  • Hohlkörper (Pipetten spitzen, leere Glaswaren, Röhrchen und Schläuche) - - - + - +
  • Kontaminierter Müll in Vernichtungsbeuteln - - ? + - - +
+ Empfohlenes Verfahren   ? Evtl. akzeptables Verfahren  -Nicht mögliches Verfahren


Das richtige Verfahren zur wirksamen Sterilisation

Weiterlesen...

Schließen