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Horizontale Tischautoklaven Systec D-Serie

Die Systec D-Serie, von vorne zu beladende horizontale Tischauto­klaven, sind in 7 Abmessungen mit 23 bis 200 Liter Nutzraum verfügbar. Außen kompakt, innen mit idealer Nutzraumgröße. Jede Größe bietet eine optimale Beladungskapazität für die meisten Standard Medium-Flaschen und Erlenmeyer-Kolben.

3 TYPENREIHEN MIT VERSCHIEDENEN LEISTUNGSKATEGORIEN

X-PERT

Systec DX

Für alle Laboranwendungen, selbst für anspruchsvolle Sterilisations­prozesse nach neuestem Stand der Technik. Mit allen Möglichkeiten zusätzlicher Optionen zur Prozessoptimierung.

ECONOMIC

Systec DE

Für einfache Laboranwendungen. Mit eingeschränkten Möglichkeiten zusätzlicher Optionen zur Prozessoptimierung.

BASIC

Systec DB*

Basisgerät für einfachste Anwendungen ohne Möglichkeiten zur Prozessoptimierung.

Typ

Nutzraumabmessungen
Ø x Tiefe (mm)

Nutzraumvolumen
in Litern total / nominal

Zeichnung

Systec D-23

260 x 420

25 / 23

Systec D-45

344 x 500

50 / 45

Systec D-45

Systec D-65

400 x 500

70 / 65

Systec D-65

Systec D-90

400 x 700

95 / 90

Systec D-90

Systec D-100

500 x 500

113 / 100

Systec D-100

Systec D-150

500 x 750

162 / 150

Systec D-150

Systec D-200

500 x 1000

210 / 200

Systec D-200

Elektroanschluss für:
Systec D-23 und Systec D-45: Spannung 220 – 240 V, 50/60 Hz, 16A
Systec D-65 bis Systec D-200: Spannung 380 – 400 V, 50/60 Hz, 16A
Weitere Spannungsversorgungen auf Anfrage möglich. Länderspezifische Abweichungen möglich.
*Achtung: Systec DB-23 (als Basisgerät) nicht verfügbar!

Standard Features

Systec dx

Systec de

Systec db

Integrierter, von der Kammer separierter Dampfgenerator

 

 

Interne Heizelemente in der Kammer des Autoklaven

 

Gehäuse, Tragrahmen und Druckbehälter aus korrosions beständigem Edelstahl

Temperatur- und Druckbreich 140 °C, 4 bar (außer Systec D-23)

LCD-Display und vollautomatische Mikroprozessorsteuerung

Anzahl Sterilisierprogramme

Bis zu 25*

12

3

Codegesicherte Zugriffsrechte zur Parameterveränderung und weiterer sicherheitsrelevanter Interventionen

Interner Speicher zur Datensicherung von bis zu 500 Sterilisierzyklen

 

Timer für programmierbare Startzeit

 

Autofill, automatische VE-Wassereinspeisung zur Dampferzeugung

 

Flexibler PT-100 Temperatursensor

Zusätzlicher Temperatursensor im Kondensatauslass

 

 

Warmhaltefunktion nach Programmende für Flüssigkeiten

 

Spezialprogramm für Durham-Röhrchen

 

F0-Wert Berechnung

 

Spezialprogramm für die Vernichtungssterilisation mit fraktioniertem Aufheizen zur effizienteren Entlüftung

 

Abdampfkondensation wassergekühlt, thermostatisch kontrolliert

 

RS-232 und RS-485 Schnittstelle zur externen Datenübertragung (netzwerkfähig)

 

Optional erhältlich

 

Erweiterung des Temperatur- und Druckbereichs auf 150 °C / 5 bar (ab Kammervolumen von 65 Liter und mehr)

 

Optionen zur Prozessoptimierung

 

 

 

Schnellrückkühlung für das effiziente und sichere Kühlen von Flüssigkeiten

 

Vakuumsystem für die validierbare Sterilisation von Festkörpern und Abfällen in Vernichtungsbeuteln

 

 

Superdry: Zur Trocknung von Festkörpern (nur in Verbindung mit optionalem Vakuumsystem)

 

 

Abluftfiltration (inklusive Kondensatinaktivierung zum sicheren Sterilisieren von biologischen Gefahrstoffen

 

Optionen für die Dokumentation

 

Integrierter Drucker zur Chargendokumentation

Systec ADS Dokumentationssoftware Paket für umfangreiche Dokumentation

 

Datensicherung auf SD-Karte für bis zu 10.000 Sterilisierzyklen und Übertragung der Daten auf einen PC

 

= Serie = Optional

Systec Autoklaven sind ab Werk vorbereitet, dass alle Optionen jederzeit auch nachgerüstet werden können.
Achtung: Systec DB-23 (als Basisgerät) nicht verfügbar!

Weitere Optionen und Sonderprogramme sowie Systemzubehör wie Körbe, Einsätze, Transport- und Beschickungssysteme auf Anfrage.
Für weitere Informationen über zusätzliche Optionen und Zubehör bitte klicken Sie auf „Optionen“.

Technik
  • Konstruktion

    Technik neuester Stand
    Systec Autoklaven entsprechen dem neuesten Stand der Technik, sowohl in den mechanischen als auch in allen elektronischen Komponenten, die zusammen eine neue Qualität der Sterilisationsprozesse im Labor sichern. Somit erfüllen die Systec Autoklaven die Anforderungen, die in Zukunft auf die Laborarbeit zukommen werden.

    Qualität durch und durch
    Die Sterilisierkammer besteht aus korrosionsbeständigem Edelstahl 1.4571 (V4A) AISI 316 Ti, elektropoliert und ist deshalb einfach zu reinigen. Mit bauteilgeprüftem Sicherheitsventil zur Druckentlastung bei Grenzwertüberschreitung. Auch die stabile Tragrahmenkonstruktion sowie die Gehäuseverblendungen sind aus Edelstahl. Durch die hochwirksame und hochwertige Isolierung aus Hanno-Tect besteht keine Gefahr der Partikel-Absonderung, deshalb können Systec Autoklaven problemlos unter Reinraumbedingungen eingesetzt werden.

    Doppelte Sensorik serienmäßig
    Die Regelung von Temperatur und Druck erfolgt über einen elektronischen Druckaufnehmer, zusätzlich über einen flexiblen Temperaturfühler in der Sterilisierkammer bzw. in einem Referenzgefäß (bei Flüssigkeitssterilisation). Die Systec DX Autoklaven haben zusätzlich einen weiteren Temperatursensor im Bodenlauf.

    Die Systec Autoklaven sind rückseitig mit folgenden Anschlüssen versehen:

    DX DE DB
    VE-Wasser-Zuführung zur Dampferzeugung
    Druckluftanschluss
    Kühlwasser-Zuführung
    Sammelablauf
    Interface RS-232 / RS-485
    Flexibler Stromanschluss mit CEE-Stecker
    = Standard= Optional


    Alles nach Norm und Regel

    Serienmäßig sind die Systec Autoklaven für eine Sterilisiertemperatur bis 140 °C und einen Dampfdruck bis zu 4 bar ausgestattet.

    Ausnahme: Systec D-23 nur mit Standard Temperatur- und Druckbereich 136 °C / 3,8 bar.


    Heute für morgen gerüstet! Als erste Laborautoklaven ihrer Bauart sind die Autoklaven D-Serie für höhere Temperaturen bei höherem Druck geeignet. Der Druckbehälter ist standardmäßig auf 5 bar /150 °C ausgelegt. Mit der optionalen Temperatur- und Druckbereichserweiterung werden auch die Regel-, Kontroll- und Sicherheitskomponenten auf den höheren Druck- und Temperaturbereich angepasst. Diese Option ist auch später nachrüstbar.

    Ausnahme: Die Temperatur- und Druckbereichserweiterung auf 5 bar /150 °C ist nicht erhältlich für Systec D-23 und Systec D-45.

     

  • Dampferzeugung
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    Dampferzeugung per Generator

    Dampferzeugung per Generator
    Der Dampfgenerator ist in das Gehäuse des Autoklaven integriert, von der Sterilisierkammer aber separiert.

    Das bringt überzeugende Vorteile:

    • Keine Heizelemente, kein Schmutzwasserreservoir mehr in der Kammer
    • In Verbindung mit der Standby-Vorheizfunktion nur 10 Minuten Aufheizzeit auf 121 °C bei leerer Kammer
    • Bessere Entlüftung durch Verdrängung der Luft nach unten, mit ihrer natürlichen Gravitation
    • Genauigkeit von besser als ± 0,3 K bei leerer Kammer
    • Schnellere Abkühlung, da weder heißes Wasser in der Kammer noch der separate Dampfgenerator gekühlt werden müssen
    • Nach Abkühlung sofort wieder Verfügbarkeit von Dampf für den nächsten Sterilisiervorgang

     


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    Dampferzeugung konventionell

    Dampferzeugung konventionell
    Bei diesem System sind direkt in der Sterilisierkammer am Boden leistungsstarke Heizelemente integriert. Das Speisewasser zur Dampferzeugung kann manuell und bei der Typenreihe DE auch automatisch mit VE-Wasser-Anschluss eingefüllt werden.


    Kondensation statt Abdampf
    Der Abdampf kondensiert durch automatische, über einen PT-100 Temperaturfühler geregelte Kühlung. Das vermeidet Geruchsbelästigung und schont Abwasserrohre.

  • Bedienung
    Bedienung über Display

    Bedienung über Display
    Standardmäßig bei allen Modellen der Systec D-Serie erfolgt die Bedienung über eine Folientastatur mit akustischer Bestätigung und großem, leicht ablesbarem Display. Ergonomisch platziert, alles logisch, alles einfach zu bedienen. Menüführung immer im Klartext! Wahlweise in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch abrufbar. Weitere Sprachen auf Anfrage möglich.

    Die eigens für unsere Laborautoklaven entwickelte Mikroprozessorsteuerung übernimmt alle Regel- und Kontrollfunktionen. Neben Dampfdruck, Temperatur und Sterilisierzeit gehören dazu auch sämtliche Optionen wie z. B. Schnellrückkühlung, Vor- bzw. Nachvakuum und Trocknung.

     

     

     

     

    Zur Verfügung stehende Programme*


    1-3 Festkörper
    4-5 Abfall (Beutel)
    6 Abfall flüssig, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    7 Abfall flüssig, mit Selbstabkühlung
    8-10 Flüssigkeiten mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    11 Flüssigkeiten, mit Selbstabkühlung
    12 Reinigung
    13 Vakuumtest**
    14 Bowie-Dick-Test**
    15-25 Individuell belegbare Programme


    1-3 Festkörper
    4-5 Abfall (Beutel)
    6 Abfall flüssig, mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    7 Abfall flüssig, mit Selbstabkühlung
    8-10 Flüssigkeiten mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    11 Flüssigkeiten, mit Selbstabkühlung
    12 Reinigung


    1 Festkörper
    2 Abfall (Beutel)
    3 Flüssigkeiten mit geregeltem Dampfablass zur Rückkühlung
    4 Reinigung

    * Alle Programme können individuell parametriert werden.
    ** Nur in Verbindung mit Vakuumeinrichtung.

  • Sicherheit
    tuerautomatik
    Tür geschlossen

    Neuartiger Sicherheits-Türschnellverschluss

    Leicht und sicher – nach dem Andrücken wird die Tür automatisch durch ein umlaufendes Ringsystem* verschlossen. Für zuverlässige Dichtigkeit sorgt eine spezielle Lippendichtung aus hitzebeständigem Silikon, die umso fester schließt, je mehr Druck in der Sterilisier-kammer steigt. Ohne zusätzlich Druckluft oder andere Hilfsmedien zu benötigen!

    Der Türschnellverschluss ist temperaturabhängig – gemäß DIN EN (IEC) 61010-2-040. Solange sich ein Überdruck in der Sterilisier-kammer befindet bleibt die Tür verriegelt. Die Tür selbst ist wie die Sterilisierkammer und das gesamte Gehäuse aus Edelstahl. Die formschöne Türverkleidung und weitere Desingelemente, wie das Bedienfeld und das Display, welche ergonomisch eingebettet sind, bestehen aus hitzebeständigem, isolierenden Kunststoff. So besteht kein Risiko, mit heißen Teilen in Berührung zu kommen.

     

     

     


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    Tür offen

    Selbsttätige Türöffnung
    Das Öffnen der Tür setzt selbsttätig ein – entweder auf Tastendruck oder bei den Typenreihen DX und DE auch automatisch nach Programmende (programmierbar). Einfach, aber ausgesprochen nützlich für die Praxis! Besonders dann, wenn Materialien nach dem Autoklavieren erst einmal abkühlen oder trocknen müssen, erleichtert diese selbsttätige Türöffnung den Arbeitsablauf.
    Ohne weiteres Zutun, ohne Arbeitsunterbrechung entweicht der Restdampf. Die Restwärme wird zum Trocknen des Sterilisiergutes genutzt, das noch kurze Zeit im Autoklaven bleibt. Die automatische Türöffnung ist auf einen Winkel von ca. 15° beschränkt, sodass keine Gefahr der Verschmutzung von außen besteht. Danach wird die Tür zur Entnahme des Sterilisiergutes von Hand ganz geöffnet.

    * Ausnahmen: Anstelle des Ringsystems wird der Deckel bei dem Modell D-23 über eine Klinkenmechanik verschlossen.

  • Normen und Richtlinien

    Systec Autoklaven entsprechen den folgenden sowie weiteren Normen und Vorschriften:

    Druckbehälter:

    • 2014/68/EU Druckgeräterichtlinie
    • ASME Boiler & Pressure Vessel Code, Section VIII, Division 1
    • China Stamp

    Weitere Richtlinien:

    • 2014 / 35 / EU Niederspannungsrichtlinie
    • 2014 /30 / EU über die elektromagnetische Verträglichkeit
    • 2006 / 42 / EG Maschinenrichtlinie

    Alle Geräte sind CE gekennzeichnet.


    Gerne stellen wir Ihnen auf Anfrage ein komplette Normen- und Vorschriftenübersichtsliste zur Verfügung.

Applikationen
  • Sterilisiergut und Sterilisierungsverfahren Sterilisiergut und Sterilisierungsverfahren

    Für jede Sterilisieraufgabe das richtige Verfahren
    Wie beschrieben, gibt es verschiedene Optionen, die im Einzelfall notwendig sein können, um einwandfreie, validierbare Sterilisationsergebnisse bzw. schnellere Rückkühlzeiten, insbesondere bei Flüssigkeiten, zu erhalten. Die dafür notwendigen Optionen sind hauptsächlich von der Art des Sterilisationsgutes abhängig. Es empfiehlt sich, sie sorgfältig zu bedenken, damit die Konfiguration des Autoklaven Ihren Anforderungen und den vorgesehenen Sterilisationsaufgaben gerecht wird. Nur bei sachgerechter Gerätekonfiguration kann ein validierbarer Sterilisationsprozess mit nachweisbarer biologischer Wirksamkeit erreicht werden. Die folgende Tabelle gibt eine Hilfestellung zur geeigneten Gerätekonfiguration. Wir empfehlen Ihnen eine zusätzliche individuelle Beratung durch unser Fachpersonal.

    Enftlüftung Kühlung Trocknung Andere
    Gravitation Einfaches Vakuum Pulsierender Überdruck Fraktioniertes Vakuum Konventionelle Kühlung mit langsamem Druckablass Schnell- kühlsystem mit Stürzdruck Oberflächen- trocknung ohne Vakuum Trocknung mit Nachvakuum + Superdry Abluftfiltration
    Flüssigkeiten + ? ? + ?
    Unverpackte Feststoffe ohne Hohlkörper + + + + ? +
    Poröse Materialien
    (Filter, Textilien)
    ? ? + +
    Hohlkörper (Pipetten spitzen, leere Glaswaren, Röhrchen und Schläuche) + +
    Kontaminierter Müll in Vernichtungsbeuteln ? + +

    + Empfohlenes Verfahren        ? Evtl. akzeptables Verfahren         – Nicht mögliches Verfahren

  • Sterilisation von Flüssigkeiten Sterilisation von Flüssigkeiten
    Aufheizphase

    Aufheizen
    Die eigentliche Sterilisierzeit von z. B. 15 Minuten bei 121 °C beträgt nur einen Bruchteil der Gesamtchargenzeit eines Autoklaviervorganges. Besonders bei der Sterilisation von Flüssigkeiten ist die Aufheiz- und Abkühlzeit um ein Vielfaches länger.

    Das herkömmliche Verfahren
    Ist bei herkömmlichen Systemen die vorgesehene Sterilisiertemperatur zwar im Autoklaven erreicht, sind die zu sterilisierenden Flüssigkeiten jedoch erst auf ca. 60-90 °C aufgeheizt; die Temperaturausgleichszeit zwischen Kammer- und Flüssigkeitstemperatur dauert üblicherweise wesentlich länger.

    Bis zu 50% kürzere Aufheizzeit serienmäßig
    Durch das System der kombinierten Temperatur- und Druckregelung wird während der Aufheizphase der Kammerdruck erhöht. Das Ergebnis: Eine entscheidend schnellere Temperaturangleichung der Flüssigkeiten bei kürzerer Aufheizzeit.


    Konventionelle Rückkühlung vs. Schnellrückkühlung bei Sterilisation von Flüssigkeiten
    Konventionelle Rückkühlung vs. Schnellrückkühlung

    Kühlen
    Auch der Abkühlvorgang für Flüssigkeiten ist sehr langsam, da die Wärme unter 100 °C ohne eine aktive Schnellrückkühlung nur durch Konvektion über die Isolierung der Kammer abgeführt werden kann (siehe Abbildung).

    Neue System- und Verfahrenstechniken machen es möglich, die gesamte Chargenzeit wesentlich zu verkürzen. Das bringt mehrere Stunden Zeitgewinn! Hinzu kommt, dass die Medien nicht unnötig lange erhöhter Temperaturbelastung ausgesetzt sind.

    Im Hinblick auf genaue Sterilisationsprozesse, sichere Handhabung und erhöhte Produktivität bieten Systec Autoklaven vielfältige Funktionen für die Flüssigkeitssterilisation. Viele Funktionen sind bereits im Standard enthalten oder können dem Autoklaven – je nach Modell und Leistungskategorie – optional zugerüstet werden.

    Durch verschiedene optionale Schnellrückkühlsysteme kann die Rückkühlzeit für Flüssigkeiten wesentlich reduziert werden. Das schont die Nährmedien und führt zu einer effizienteren Auslastung des Autoklaven.

    Neben der klassischen Kühlung (mit geregeltem Dampfablass auf 100 °C) und der dann folgenden extrem langsamen Selbstabkühlung auf mindestens 80 °C können die Autoklaven optional mit ergänzender Systemtechnik für schnellere Rückkühlverfahren ausgerüstet werden:

    • Rückkühlung mit Raumluftventilation
    • Mantelkühlung durch Kühlwasser
    • Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck
    • Radialventilator zur Luftumwälzung für beschleunigten Wärmeabtransport
    • Ultracooler
    • Sprühkühlung durch rezirkuliertes und rückgekühltes Sterilwasser sowie Stützdruck

    kuehlung
    Mantelkühlung mit Stützdruck

    Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck
    Permanent unter Kontrolle
    Während des gesamten Sterilisierprozesses misst ein flexibler Temperaturfühler PT-100 permanent die Wassertemperatur in einem Referenzgefäß. So wird gewährleistet, dass die Sterilisationszeit erst dann beginnt, wenn die Sterilisationstemperatur auch in der Flüssigkeit erreicht ist.

    Auch die Abkühltemperatur wird permanent überwacht. Wie von der Norm gefordert und um die Gefahr eines Siedeverzuges zu vermeiden, kann der Deckel erst dann geöffnet werden, wenn die Temperatur der Flüssigkeiten auf mindestens 80 °C abgesenkt ist.

    Die Verwendung eines Stützdrucks durch sterilfiltrierte Druckluft während der Kühlphase verhindert das Kochen der Kulturmedien zuverlässig.

    Vorteile:

    • Kein Flüssigkeitsverlust durch Kochen der Medien
    • Verbesserte Produktivität durch reduzierte Zykluszeiten und volle Ausnutzung des Füllvolumens in jeder Flasche
    • Vermeidung von Siedeverzug und Überkochen
    • Vermeidung des Risikos, dass Flaschen während oder nach der Sterilisation bersten
    • Vermeidung von Rekontamination durch Verwendung von hermetisch verschlossenen Flaschen während der Sterilisation<
    • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 60 %

    radialventilator
    Radialventilator

    Radialventilator
    Der Radialventilator sorgt in Verbindung mit optionaler Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck durch Luftumwälzung für einen beschleunigten Wärmetransport vom Sterilisiergut zur abgekühlten Sterilisierkammer. Über eine Magnetkupplung wird das Lüfterrad vom außen angebrachtem Motor angetrieben

    • Der Radialventilator ist in der Tür der Sterilisierkammer platziert, so dass dieser den Nutzraum im Autoklaven nicht reduziert!
    • Luftleistung 71 m³/h
    • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 70 %

    ultrakuehler
    Ultracooler

    Ultracooler
    In Verbindung mit Mantelkühlung durch Kühlwasser, Stützdruck und Radialventilator ist es durch die Integration des zusätzlichen
    Ultracooler Wärmetauschers gelungen, die Rückkühlzeit und damit die Gesamtchargenzeit weiter deutlich zu reduzieren.

    • Der Ultracooler ist ebenfalls in der Tür der Sterilisier-kammer um den Radialventilator platziert, so dass dieser den Nutzraum im Autoklaven nicht reduziert. Dadurch kann der komplette Innenraum zur vollen Beschickung genutzt werden!
    • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 90 %
    • Je nach Beladung können Kühlzeiten zwischen 15 und 60 Minuten erreicht werden
  • Sterilisation von Festkörpern Sterilisation von Festkörpern
    vakuum
    Mantelkühlung mit Stützdruck

    Vakuumeinrichtung 
    Typische Festkörper sind z. B. Pipettenspitzen (in Boxen), leere Glaswaren und Abfälle in Beuteln sowie poröse Materialien wie Filter oder Textilien. Bei dieser Art von Sterilisiergut ist es wichtig, die im Sterilisiergut vorhandene Luft vollständig zu entfernen, um eine genaue, reproduzierbare und validierbare Sterilisation zu gewährleisten.

    Die Vakuumeinrichtung dient zur hochwirksamen Entlüftung von Festkörpern, Schläuchen, porösen Materialien und Textilien, damit der Dampf auch wirklich eindringen kann. Dies geschieht mittels eines fraktionierten Vorvakuums in Verbindung mit dem serienmäßigen Dampfgenerator. Nur so kann eine validierbare Sterilisation von porösen Materialien, Festkörpern oder Textilien erreicht werden.


    Superdry – Trocknung von Festkörpern

    Superdry – Trocknung von Festkörpern
    Diese Option erhöht die Effizienz der Trocknung von Festkörpern und porösen Sterilisiergütern wie Filtern und Textilien. Hier wird über den serienmäßigen Dampfgenerator der äußeren Sterilkammer- Heizung Wärmeenergie zur Trocknung zugeführt.

    Vakuumtrocknung mit der optionalen Vakuumeinrichtung in Verbindung mit Superdry macht die Nachtrocknung in einem separaten Trockenschrank überflüssig!

  • Sterilisation von Abfällen in Vernichtungsbeuteln Sterilisation von Abfällen in Vernichtungsbeuteln
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    Vakuumeinrichtung

    Vakuumeinrichtung
    Bei Abfällen in Beuteln ist es wichtig, die im Sterilisiergut vorhandene Luft vollständig zu entfernen, um eine genaue, reproduzierbare und validierbare Sterilisation zu gewährleisten.

    Die Vakuumeinrichtung dient zur hochwirksamen Entfernung von Luft aus Vernichtungsbeuteln, damit der Dampf auch in das Sterilisiergut eindringen kann. Dies geschieht mittels eines fraktionierten Vorvakuums in Verbindung mit dem serienmäßigen Dampfgenerator. Nur so kann eine validierbare Sterilisation von Abfall in Vernichtungsbeuteln erreicht werden.

     

  • Sterilisation von biologischen Gefahrenstoffen Sterilisation von biologischen Gefahrenstoffen
    Abluftfiltration

    Permanent kontrolliert – Abluftfiltration mit Kondensat-Inaktivierung
    Für die Sterilisation von biologischen Gefahrstoffen können Systec Autoklaven mit einer optionalen Abluftfiltration ausgerüstet werden.

    Der autoklavierbare Sterilluftfilter ist in Form einer Filterkerze ausgeführt. Diese Filterkerze besteht aus einer PTFE-Membran mit einer Porengröße von 0,2 μm. Die Filterkerze befindet sich in einem druckfesten Gehäuse und kann jederzeit schnell ausgewechselt werden. Überwacht durch ein PT-100 Temperatursensor, wird die Filterkerze automatisch bei jedem Sterilisierprozess inline mitsterilisiert.
    Das Kondensat wird während der Aufheiz- und Sterilisierphase im Druckbehälter zurückgehalten und sicher mitsterilisiert. Durch die Abluftfiltration und Kondensatsterilisation können vor Ende der Sterilisierphase keine Keime entweichen. Dies stellt sicher, dass alle Gase oder Flüssigkeiten, die beim Verdrängen aus dem Autoklaven eine potenzielle Gefahr für die Umwelt darstellen können, entweder gefiltert und inline sterilisiert werden.


     

Optionen
  • Zusätzliche Optionen

    Temperatur- und Druckbereich
    Heute für morgen gerüstet! Als erste Laborautoklaven ihrer Bauart sind die Autoklaven Systec D-Serie für höhere Temperaturen bei höherem Druck geeignet. Der Druckbehälter ist standardmäßig auf 5 bar /150 °C ausgelegt. Mit der optionalen Temperatur- und Druckbereichserweiterung werden auch die Regel-, Kontroll- und Sicherheitskomponenten auf den höheren Druck- und Temperaturbereich angepasst. Diese Option ist auch später nachrüstbar.

    Ausnahme: Die Temperatur- und Druckbereichserweiterung auf 5 bar /150 °C ist nicht erhältlich für Systec D-23 und Systec D-45. Systec D-23 nur mit Standard Temperatur- und Druckbereich 136 °C / 3,8 bar.

  • Optionen für die Dokumentation

    Drucker
    druckerOptional mit integriertem Drucker zur Dokumentation von Programmart, Chargennummer, Datum / Uhrzeit, Temperatur und Druckverlauf über den kompletten Sterilisationsprozess.


    Systec ADS Dokumentationssoftware Paket 
    pc
    Mit den Schnittstellen RS-232 und RS-485 zum Direktanschluss eines PCs oder zur Einbindung in ein Ethernet-Netzwerk über Konverter. Spezielle Software für Windows zur Dokumentation sämtlicher Prozessablaufdaten wie Druck, Temperatur, Zeit, Sterilisationsphase einschließlich aussagefähiger Diagramme. Die Systec ADS Dokumentationssoftware verarbeitet die dokumentierten Daten sowohl grafisch als auch numerisch.


    SD Karte
    sdSD Karte* Umfangreiche Dokumentation von bis zu 10.000 Sterilisierzyklen über einen optional integrierten Kartenslot und inklusive SD Speicherkarte (1024MB). Alle aufgezeichneten Daten stehen über die SD Speicherkarte für die Verarbeitung mit der Systec ADS Dokumentationssoftware zur Verfügung.

    *nur in Verbindung mit dem optionalen Systec ADS Dokumentationssoftware Paket.

  • Optionen zur Prozessoptimierung
    Mantelkühlung mit Stützdruck

    Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck
    Während des gesamten Sterilisierprozesses misst ein flexibler Temperaturfühler PT-100 permanent die Temperatur in einem Referenzgefäß. So wird gewährleistet, dass die Sterilisationszeit erst dann beginnt, wenn die Sterilisations-temperatur auch in der Flüssigkeit erreicht ist. Auch die Abkühltemperatur wird permanent überwacht. Wie von der Norm gefordert und um die Gefahr eines Siedeverzuges zu vermeiden, kann die Tür erst dann geöffnet werden, wenn die Temperatur der Flüssigkeiten auf mindestens 80 °C abgesenkt ist. Die Verwendung eines Stützdrucks durch sterilfiltrierte Druckluft während der Kühlphase verhindert das Kochen der Kulturmedien zuverlässig.


    Radialventilator

    Radialventilator
    Der Radialventilator sorgt in Verbindung mit optionaler Mantelkühlung durch Kühlwasser und Stützdruck durch Luftumwälzung für einen beschleunigten Wärmetransport vom Sterilisiergut zur abgekühlten Sterilisierkammer. Über eine Magnetkupplung wird das Lüfterrad vom außen angebrachtem Motor angetrieben.

    • Der Radialventilator ist in der Tür der Sterilisierkammer
      platziert, so dass dieser den Nutzraum im Autoklaven
      nicht reduziert!
    • Luftleistung 71 m³/h
    • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 70 %

    Ultracooler

    Ultracooler
    In Verbindung mit Mantelkühlung durch Kühlwasser, Stützdruck und Radialventilator ist es durch die Integration des zusätzlichen Ultracooler Wärmetauschers gelungen, die Rückkühlzeit und damit die Gesamtchargenzeit weiter deutlich zu reduzieren.

    • Der Ultracooler ist ebenfalls in der Tür der Sterilisierkammer um den Radialventilator platziert, so dass dieser den Nutzraum im Autoklaven nicht reduziert. Dadurch kann der komplette Innenraum zur vollen Beschickung genutzt werden!
    • Reduktion der Rückkühlzeit um bis zu 90 %
    • Je nach Beladung können Kühlzeiten zwischen 15 und 60 Minuten erreicht werden

    Superdry

    Superdry – Trocknung von Festkörpern
    Zur Trocknung von Festkörpern und porösen Sterilisiergütern wie Filtern und Textilien. Hier wird über den serienmäßigen Dampfgenerator der äußeren Sterilkammer-Heizung Wärmeenergie zur Trocknung zugeführt. Vakuum-Tiefentrocknung mit der optionalen Vakuumeinrichtung in Verbindung mit Superdry macht die Nachtrocknung in einem separaten Trockenschrank überflüssig!


    Vakuumeinrichtung

    Vakuumeinrichtung
    Die Vakuumeinrichtung dient zur hochwirksamen Entlüftung von Festkörpern, Schläuchen, porösen Materialien, Textilien und Abfällen in Vernichtungsbeuteln, damit der Dampf auch wirklich eindringen kann. Dies geschieht mittels eines fraktionierten Vorvakuums in Verbindung mit dem serienmäßigen Dampfgenerator. Nur so kann eine validierbare Sterilisation von porösen Materialien, Festkörpern, Textilien oder Abfall in Vernichtungsbeuteln erreicht werden.

  • Zubehör

    Beschickungskörbe und Wannen
    koerbeBeschickungskörbe aus Edelstahl-Drahtmaschengitter, stapelbar.


    Beschickungsregale
    beschickungsregaleFür rationelle Raumausnutzung, besonders bei kleinformatigem Sterilisiergut, kann jeder Autoklav optional mit einem Beschickungsregal ausgerüstet werden. Sowohl das gesamte Regal als auch die einzeln ausziehbaren Tablare sind herausnehmbar.


    Tischgestelle
    beschickungswagenFür jeden Autoklav der Systec D-Serie gibt es das richtige Unter­­gestell. Maßgenau auf den Zentimeter passend. Serienmäßig mit 72 cm Gestellhöhe (andere Höhen auf Wunsch ohne Mehrpreis) steht der Autoklav so in der richtigen Position für bequemes Handling. Praktisch ist die untere Ablagefläche, die zum Beispiel zur Bereitstellung der Beschickungskörbe genutzt werden kann.


    Transport- und Beschickungswagen
    transportwagenÜber spezielle Beschickungswagen lassen sich die größeren Autoklaven besonders sicher und komfortabel beschicken. Das zu sterilisierende Gut wird freistehend oder in einem Korb auf dem Wagen auf eineverschiebbare Plattform gestellt. Nun wird der Wagen an den Autoklaven herangefahren und angekoppelt. Der Handgriff entsichert die Plattform, die jetzt leicht­gängig auf Schienen in den Autoklaven geschoben wird.

Videos
Systec Autoklaven
Systec Mediaprep und Systec Mediafill Video

Angebot

Produktgruppe
Autoklaven
Medienpräparatoren

In welchem Bereich soll der Autoklav eingesetzt werden?
Andere Branche


Ist ihr Labor einer Schutzstufe zugeordnet?


Für welche Applikationen soll der Autoklav genutzt werden?
Mehrfachauswahl möglich

Applikation
Flüssigkeiten oder flüssige Abfälle in offenen BehältnissenFlüssigkeiten oder flüssige Abfälle in geschlossenen BehältnissenFestkörper / InstrumenteHohlkörper / poröse MaterialienAbfälle in Vernichtungsbeuteln

Sonstiges


Welchen Autoklaven-Typen bevorzugen Sie und welches Kammervolumen soll dieser haben?
Mehrfachauswahl möglich wenn mehrere Typen / Größen angeboten werden sollen
Vertikaler Standautoklav, zu beschicken von oben
40 l55 l65 l75 l95 l100 l120 l150 l
Horizontaler Tischautoklav, zu beschicken von vorne
23 l45 l65 l90 l100 l150 l200 l
Horizontaler Standautoklav, zu beschicken von vorne
65 l90 l100 l150 l200 l210 l320 l435 l540 l650 l580 l780 l980 l1180 l1380 l1580 l
Durchreiche-Autoklav, zum Wandeinbau, zu beschicken von vorne
90 l150 l200 l320 l430 l540 l650 l580 l780 l980 l1180 l1380 l1580 l

Wie häufig soll der Autoklav genutzt werden?
Welches Kammervolumen sollen die Medienpräparatoren haben?
Mehrfachauswahl möglich, wenn mehrere Typen / Größen angeboten werden sollen
Medienpräparator
10 l20 l30 l45 l65 l90 l120 l
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